Funktionalitäten: Was macht einen Zero Client aus?
Es gibt keine einheitliche Definition von Zero Clients. Die von den jeweiligen Herstellern angeführten Vorzüge lassen sich allerdings funktionell wie folgt zusammenfassen (Quelle: WindowsPro.de): | |
1. Plug and Play: | |
Der Zero Client muss aus der Box ohne Eingriff des Administrators einsatzfähig sein. Ein neues Gerät muss sich außerdem genauso verhalten wie alle anderen des gleichen Modells, ohne dass es vor der Auslieferung individuell angepasst wurde. | |
Die IGEL-Lösung: | |
| Sämtliche IGEL Thin Clients werden einsatzfähig geliefert und sind sofort im Netzwerk erkennbar. In der IGEL Universal Management Suite (UMS) werden alle Geräte übersichtlich in einer Baumstruktur angezeigt. Standortspezifische Einstellungen lassen sich neuen Geräten durch vordefinierte Profile automatisiert ohne weiteren Administrationseingriff zuweisen. |
2. Keine Konfiguration: | |
Der eingeschaltete Zero Client muss in der Lage sein, eine Netzverbindung aufzubauen, virtuelle Desktop-Umgebungen bzw. Terminal-Server zu finden und sich dort anzumelden, ohne dafür konfiguriert zu werden. | |
Die IGEL-Lösung: | |
| Die Managementlösung IGEL UMS lässt sich so einrichten, dass sich neu angeschlossene Thin Clients automatisch am Managementserver anmelden. Anhand der hinterlegten Profile erhalten sie automatisch alle Einstellungen zum Aufbau einer Terminalserver- oder VDI-Verbindung. |
3. Seltene und zentrale Updates: | |
Wenn überhaupt Updates erforderlich sind, dann sollten sie selten sein und sich zentral verteilen lassen, ohne dass IT-Mitarbeiter physisch auf die Zero Clients zugreifen müssen. | |
Die IGEL-Lösung: | |
| IGEL veröffentlicht regelmäßig aktuelle Versionen seiner drei universellen Firmwarepakete. Die Updates sind nicht zwingend nötig, ermöglichen aber neue Technologien wie, z.B. den VDI-Zugriff mittels Microsoft RemoteFX. Die Aktualisierung der Firmware lässt sich automatisch und zeitgesteuert anstoßen und sicher (Fail-safe und verschlüsselt) sowie bandbreitenschonend (Partielles bzw. Buddy Update)1 durchführen. |
4. Lokaler Peripheriegeräte: | |
Die Nutzung lokal angeschlossener Peripheriegeräte sollte keine Treiberinstallation erfordern. | |
Die IGEL-Lösung: | |
| IGEL Universal Desktops unterstützen wie Zero Clients alle gängigen Mechanismen zum Umleiten von Peripheriegeräten (z.B. USB Geräte). Damit ist keinerlei Treiberinstallation auf der Clientseite notwendig. In Ergänzung zur Unterstützung von Peripheriegeräten durch die VDI-Lösungen beinhaltet die IGEL-Firmware auch lokale Treiber zur Ansteuerung branchenspezifischer Lösungen, z.B. spezielle Tastaturen aus dem Healthcare- und Finance-Umfeld. |
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1 Buddy-Update: Bereits aktualisierte IGEL LX Thin Clients können als Update-Server für andere Thin Clients fungieren (beispielsweise in Niederlassungen).
Partielles Update: Neue Updates oder Anwendungen können mittels Partial Update Packages auf IGEL Windows Embedded Standard Thin Clients implementiert werden. Es ist also nicht nötig, das vollständige Image über das Netzwerk zu senden.



