DIAKO Ev. Diakoniekrankenhaus
Das DIAKO Ev. Diakoniekrankenhaus GmbH
vereinheitlicht seine IT-Infrastruktur. Server Based Computing und Thin
Clients des Lokalmatadors IGEL Technology steigern Verfügbarkeit und
Datenschutz bei niedrigeren Gesamtkosten. Mit einem Einzugsgebiet von über 100.000 Einwohnern gilt das DIAKO als
zentrales Versorgungskrankenhaus des Bremer Westens. Das Akademische
Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen besitzt 446 Betten in sieben
Fachabteilungen nebst onkologischer Tagesklinik und Dialyseabteilung.
Die etwa 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DIAKO betreuen
jährlich etwa 35.000 Patienten, davon 16.000 voll- und teilstationär
sowie 19.000 ambulant. Im Rahmen einer strukturierten Selbstbewertung
vollzog das DIAKO über zwei Jahren hinweg einen grundlegenden
Qualitätsmanagement- und -verbesserungsprozess. Das vorläufig
abschließende KTQ-Qualitätssiegel erhielt das Gesundheitszentrum im
Bremer Westen als erstes freigemeinnütziges / privates Krankenhaus
innerhalb der Region und als zweites im Bundesland.
Mehr Qualität und Sicherheit zu geringeren Kosten
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Das interne Qualitätsmanagement im Blick, unterzog das DIAKO auch seine IT-Prozesse einer grundlegenden Verjüngungskur. Mit ganz oben auf der Aufgabenliste stand dabei die Vereinheitlichung der ITInfrastruktur mit dem Ziel, die Administrations- und Supportkosten zu senken. Im Jahr 2000 wich das bestehende Client-Server-Netzwerk einer Server Based Computing-Architektur. Als Applikationsserversystem wurde Citrix MetaFrame auf Basis von Windows 2000 eingeführt. Seit 2002 werden die alten Arbeitsplatz-PCs sukzessive durch Linux-basierte Thin Clients des lokal ansässigen Herstellers IGEL Technology ersetzt. „Das mit der Citrix MetaFrame Software eingeführte Prinzip des Server Based Computings hat uns von Anfang an überzeugt. Durch das nun mögliche zentrale Management konnten wir von einer Stelle aus alle Arbeitsplätze verwalten und sparten wertvolle Zeit und Ressourcen“, erklärt Georg Reimann, IT-Leiter des DIAKO. „Das volle Potenzial zeigte sich allerdings erst mit der Migration auf Thin Clients. Die eingesetzten Linux-basierten IGEL Clever Clients sind wesentlich offener und lassen sich entsprechend unserer Bedürfnisse weiterentwickeln. Diese Charakteristika garantieren uns eine langfristige Absicherung unserer Investition.“ Weitere Gründe für die Wahl des lokalen Bremer Herstellers waren laut Herrn Reimann die kurzen Abstimmungs- und Entscheidungswege sowie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis der Clients. „Das zentrale Management von Anwendungen und Endgeräten sowie die im Vergleich zum PC wesentlich 3 niedrigeren Stromkosten senken heute nachhaltig die IT-Gesamtkosten der Klinik. Ein IGEL-132 Smart verbraucht lediglich ein Zehntel der Energie, die ein durchschnittlicher Arbeitsplatz-PC benötigt. Kosten für Anwenderschulungen fallen nicht an. Die bestehenden Arbeitsoberflächen der Mitarbeiter sind dieselben wie vor der Migration.“
Die Einführung des serverbasierten Computings am DIAKO ist auch ein Schritt hin zu mehr Datenschutz. Zentral vorgehaltene Dateien sind leichter vor Verlust und Datendiebstahl zu schützen. Lokale Speichermöglichkeiten gibt es nicht mehr. Die laufwerklosen IGEL Clients bieten damit auch keine physischen Schnittstellen für unautorisierte Softwareinstallationen. Viren und andere Schadroutinen können sich von einem Thin Client aus nicht im Netzwerk verbreiten, da dieser lediglich Bildschirm- und Steuercodes mit den Applikationsservern austauscht.
Neue EinsatzmöglichkeitenHeute betreibt das DIAKO knapp 120 Thin Clients der Typen IGEL-132 LX Smart und IGEL-316 LX Compact.
Alle Geräte nutzen ein Betriebssystem auf Linux-Basis. Der Datenaustausch erfolgt via Citrix Standardprotokoll ICA Version 8.x. Mit Hilfe des gängigen Kommunikationsprotokolls haben die Mitarbeiter von beliebigen Arbeitsplätzen Zugriff auf die zentral vorgehaltenen Office- und Krankenhausanwendungen, wie dem Krankenhaus-Informations-System (KIS). Den komfortablen Zugriff auf die vorhandenen UNIX-Server ermöglicht ein im Jahr 2000 eingeführter Application-Server. Das hat den Vorteil, dass die Anwender keine eigene Session öffnen müssen, um die betreffenden Host-Anwendungen zu nutzen.
Umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten der IGEL Geräte ersparen dem DIAKO ferner die Anschaffung und Pflege von Printservern. Die meisten der insgesamt 300 Drucker im Haus sind direkt an die Clients angeschlossen und können von jedem beliebigen Arbeitsplatz angesteuert werden. „Indem wir unsere IGEL Clients zugleich als Printbox nutzen, können sich unsere Mitarbeiter viel freier bewegen. Sie schicken den Ausdruck einfach vorab zum nächsten Arbeitsort.“ Einen weiteren Nutzen erkennt Herr Reimann in der neuen Gestaltungsfreiheit. „Die allgemeinen Hygienevorschriften verbieten das Aufstellen von Computern in Bodennähe. PCs mit Tower-Gehäusen führen im medizinischen Umfeld immer wieder zu Einschränkungen. Die Thin Clients bringen wir hingegen auch an kleinen Arbeitsplätzen problemlos unter.“
Zwar sind die meisten der alten Arbeitsplatzrechner schon verschrottet, für besonders rechenintensive Anwendungen setzt der IT-Leiter jedoch nach wie vor PCs ein, so beispielsweise an CAD-Plätzen. Auch einige Sekretariate arbeiten noch auf PC-Basis, da sie auf CD-Laufwerke angewiesen sind. In absehbarer Zukunft soll jedoch auch dieser Einzelbereich mit einer wartungsarmen Thin Client-Lösung ausgestattet werden.
Innovatives ManagementSeit dem ersten Projektstart im Jahr 2000 hat das DIAKO insgesamt etwa 220.000 Euro in neue IT investiert. „Die 2002 begonnene Migration auf Thin Clients verspricht einen schnellen Return-on-Investment. Dank der hohen Effizienz des gesamten Systems unter Verwendung der IGEL Clients konnten wir ohne Mehrkosten 30 zusätzliche IT-Arbeitsplätze schaffen.“ Dieser Effizienzsprung stützt sich laut Herrn Reimann im Wesentlichen auf das herstellerspezifische Administrationstool von IGEL.
„Die leistungsfähige IGEL Remote Management Suite hilft uns, die Verwaltungsprozesse weiter zu verschlanken. Sämtliche Konfigurationseinstellungen lassen sich jetzt komfortabel und zeitsparend vornehmen.“ Die IGEL Remote Management Suite setzt sich aus drei Teilen zusammen. Eine zentrale SQL Datenbank enthält alle profilbasierten Client-Einstellungen. Mittels einer Javabasierten und daher plattformübergreifenden Managementkonsole werden Konfigurationsänderungen in der Datenbank vorgenommen und dann via Remote Manager Server auf die angeschlossenen Clients übertragen.
Identifiziert wird jeder Client anhand seiner MAC Adresse (Netzwerkkarten-ID). Damit verbunden ist auch eine eindeutige Authentifizierung der Geräte im Netz. Um die Administration zusätzlich zu beschleunigen, kann der Client-Pool ferner in Gruppen und Untergruppen gegliedert werden, denen sich wiederum globale oder individuelle Einstellungsprofile zuweisen lassen. „Die entsprechenden Thin Client-Konfigurationen werden direkt nach dem physikalischen Anschluss automatisiert auf die jeweiligen Gruppen übertragen“, erklärt Herr Reimann. „Sobald der Anwender seinen Client wieder einschaltet, werden die jeweils aktuellen Einstellungen aktiv. Umständliche Einzelkonfigurationen am individuellen Arbeitsplatz entfallen somit komplett.“
DIAKO-spezifische Änderungen oder sonstige Updates der Gerätefirmware initiiert das IT-Team ebenfalls zentral über die IGEL Remote Management Suite. Für die Benutzer läuft das Update völlig unbemerkt ab, z.B. über Nacht oder zum frühesten Zeitpunkt.
Bedarfsgerechte MigrationWie andere Krankenhäuser möchte auch das DIAKO die IGEL Thin Client-Bestände sukzessive aufstocken. Besonderes Interesse widmet Herr Reimann und sein Team dabei der neuen Generation an Windows XPe Clients. Mit dem erweiterten Funktionsspektrum ließen sich auch Anamnesedaten per Voice-Recording aufzeichnen und verarbeiten. Der IT-Leiter hat das DIAKO bereits als Betatester angemeldet. „Mit IGEL als Partner haben wir die Weichen in eine sichere und wirtschaftliche Zukunft gestellt. Mit unserer Thin Client-Architektur können wir die jeweils technischen Möglichkeiten flexibel an die jeweiligen Anforderungen anpassen und das Tempo der Migration budgetgerecht variieren“.
www.igel.com