Industriegasehersteller Messergroup optimiert Arbeitsplatzumgebung mit IGEL Thin Clients
Am Hauptstandort der Messer Austria in Gumpoldskirchen treffen die unterschiedlichsten IT-Generationen aufeinander. Über zehn Jahre alte Arbeitsplatz-PCs mit Spezialkarten zur Steuerung von Gaskromatografen zählen ebenso selbstverständlich zum Inventar wie moderne Thin Clients in schwarzem Design. Beim Thema Thin Clients hegte Messer Austria keine Zweifel. Derzeit greifen 75 der insgesamt 150 IT-Anwender in Österreich support- und wartungsarm auf eine in Deutschland gehostete Server Based Computing (SBC) Lösung zu.
Messer Austria fungiert als Mittel- und Südosteuropazentrale der internationalen Messer Gruppe, der zur Zeit 31 Gesellschaften angehören. Messer Austria zählt heute in Österreich sechs Standorte und etwa 100 Gase Center. Über 230 Mitarbeiter produzieren und vertreiben diverse Industriegase. Auch in Sachen IT kann das Unternehmen richtungsweisendes Fachwissen vorweisen. Anfang 2002 wurde hier die erste Server Based Computing Architektur innerhalb der Gruppe eingeführt, noch zwei Jahre bevor die Zentrale in Deutschland mit dem internationalen Roll-Out einer eigenen Infrastruktur begann. Den Einstieg in die kosteneffiziente Anwendungsverteilung und die damit verbundene zentrale Softwarepflege realisierte Messer Austria mit drei Applikationsservern unter Windows 2000 und Citrix MetaFrame. Als Hauptgründe für die Einführung der SBC-Architektur nennt Christian Kraus, IT-Leiter bei Messer Austria, die im Gegensatz zur klassischen Client-Server-Umgebung kostengünstigere Softwarewartung. „Die zentrale Pflege auf den Servern erspart uns die aufwendige Verteilung und Aktualisierung der lokalen Software über spezielle Tools.“
Der Kunde
- Seit über 100 Jahren Spezialist im Bereich Industriegase
- Sechs Standorte in Österreich mit ca. 100 Gase Centern
- Über 230 Mitarbeiter in Österreich, 4.400 Mitarbeiter weltweit
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Europaweiter SBC Roll-Out seit 2004Parallel zum österreichischen Betrieb des Server Based Computing ließ die Messer Group GmbH vom Dienstleister Accenture ein zentrales Datencenter für die gesamte Gruppe errichten. Ziel der neuen Datenzentrale im Taunusstädtchen Kronberg ist es laut Christian Kraus, die nationalen Infrastrukturen abzulösen und die IT innerhalb der Gruppe langfristig zu vereinheitlichen. Im Mai 2004 nahmen die dortigen Server ihren Betrieb auf Basis von Windows 2003 Server und Citrix MetaFrame XP auf. Der Zugriff darauf wird seither schrittweise auf alle europäischen Standorte ausgerollt. Messer Austria stellte im Februar 2005 um und die österreichischen Citrix Server wurden vom Netz genommen.
„Das volle Einsparpotential des Server Based Computing lässt sich erst mit Thin Clients erreichen“, der IT-Leiter. “Zum einen betragen die Anschaffungskosten von etwa 300 Euro im Vergleich zu adäquaten Arbeitsplatz-PCs nur knapp die Hälfte, zum anderen können wir auf eine doppelt so lange Lebensdauer der Thin Clients von sechs bis sieben Jahren bauen. Anlässlich des zu dieser Zeit ohnehin vollendeten Lebenszyklen unserer PCs lag die Entscheidung auf der Hand.“
Die Herausforderung
- Vereinheitlichung der IT-Infrastruktur innerhalb der internationalen Messer Gruppe
- Schrittweise Umstellung auf Server Based Computing an allen europäischen Standorten
- Zentrales Management der Thin Clients in den Außenstellen sowie der Hauptverwaltung mußte gewährleistet sein
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Managementsoftware entscheidet über HerstellerDas wohl wichtigste Kriterium bei der Thin Client Auswahl bildete für Christian Kraus das zentrale Management. Der IT-Leiter testete daraufhin einen IGEL Thin Client mit der standardmäßig im Lieferumfang enthaltenen Administrationssoftware IGEL Remote Management Suite. Die Kombination überzeugte. Seit Februar 2005 nutzten 75 Anwender die Linux-basierten Modelle IGEL-364 LX Compact. „Wir wollten eine intuitiv und einfach zu bedienende Managementsoftware, die trotzdem alle wichtigen Funktionen uneingeschränkt zur Verfügung stellt. Damit können wir heute alle Thin Clients in den Außenstellen und in der Hauptverwaltung kostengünstig zentral administrieren. An jedem Standort lagern wir zudem ein oder mehrere vorkonfigurierte Geräte, die sich bei einem Ausfall einfach durch den Anwender austauschen lassen. Früher mussten wir immer aufwendige Supportreisen unternehmen.“
Noch vor der ersten Konfiguration der Geräte nutzte Kraus das Management-Tool für ein Firmwareupdate. „Wir schlossen mehrere Geräte über einen Switch zusammen. Binnen weniger Minuten waren die Thin Clients aktualisiert.“ Weitere Anforderungen an die Thin Clients bildeten USB-Anschlüsse für externe CD-ROM Laufwerke, Digitalkameras und Memory-Sticks. „Der IGEL Compact bietet drei USBPorts, davon zwei leicht zugängliche auf der Frontseite. Gegen unbefugte Benutzung lassen sich aber auch alle Schnittstellen vom Administrator sperren.“
Die serienmäßige Program Neighborhood Unterstützung könnte ebenfalls noch von Bedeutung für Messer Austria sein. Während die zentralen Anwendungen den Usern im nationalen SBC-System via Published Applications bereitgestellt wurden, sieht der Roll-Out der zentralen deutschen SBC-Architektur ein Webfrontend als Desktop vor. Um Schulungsaufwendungen zu vermeiden, bestand Christian Kraus für Österreich auf der weiteren Bereitstellung via Published Applications. Dank der integrierten Program Neighborhood Unterstützung durch die IGEL Geräte wäre dies notfalls auch unabhängig von dieser speziellen Bereitstellung möglich.
KosteneinsparungenMesser Austria besitzt heute eine Mischumgebung aus 75 IGEL Thin Clients, 45 Notebooks und rund 30 Fat-Clients mit Spezialapplikationen, die sich nicht auf die SBC-Umgebung zu portieren lohnen oder aufgrund ihres Alters nicht adaptieren lassen. Die bisherige Substitution der Arbeitsplatz-PCs brachte Messer Austria Administrationseinsparungen in der Größenordnung von 20% bezogen auf die bisherigen Supportkosten. Dies ist zum einen auf die zentrale Administrierbarkeit der schlanken Endgeräte zurückzuführen, zum anderen deren höhere Verfügbarkeit. „Die Umstellung auf Thin Clients ist für uns ein nur folgerichtiger Migrationsschritt“, erklärt Christian Kraus. „Außerdem gibt es deutliche Vorteile hinsichtlich des Platzbedarfs und der Sicherheit. Mit den IGEL-Geräten haben wir eine sehr unkomplizierte und kosteneffiziente IT-Umgebung aufgebaut, für die wir an den jeweiligen Standorten kein fachliches Know-how mehr benötigen.“
Die Umsetzung
- Installation von 75 IGEL-364 LX Compact, 20% Einsparung bei den IT-Supportkosten
- Zentrale Administration mit Hilfe der IGEL Remote Management Suite
- Bis 2008 werden 500-600 IGEL Thin Clients auf internationaler Ebene bei der Messer Group eingesetzt
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Vorboten für den weiteren Roll-Out?Bis Anfang 2008 soll das internationale SBC-Netz der Messer Group laut Christian Kraus auf 1700 bis 1800 User ausgedehnt werden. Die Anzahl der Thin Clients schätzt der ITLeiter bis dann auf etwa 500 bis 600. Christian Kraus sieht darin eine große Chance für die Gruppe: „Um das ganze Potential des Server Based Computings auszuschöpfen, ergibt es langfristig Sinn, mit dem Roll-Out auch das zentrale Management und die Endgeräteinfrastruktur zu standardisieren. Meiner Meinung nach wären die IGEL Geräte mit ihrer leicht bedienbaren und leistungsstarken Managementsoftware hierfür wie geschaffen.“
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