Die Erfolgsgeschichte der BKK Hoechst (seit 2007: TAUNUS BKK) beginnt im Jahr 1890. Als Sozialeinrichtung der Hoechst AG gegründet, sollte sie die Mitarbeiter der Werke im Krankheitsfall absichern. Von anfänglich 2.160 Mitgliedern ist die individuelle Kasse der Hoechst-Mitarbeiter mittlerweile auf etwa 160.000 Versicherte angewachsen. Die BKK Hoechst ist eine flexible und kundennahe Betriebs-krankenkasse mit einer seriösen Finanzpolitik. Der Blick für ein kosten-effizientes Handeln lässt sich nicht zuletzt im IT-Management der BKK erkennen. Um die allgemeinen IT-Kosten zu senken, wird seit 2002 schrittweise auf eine Server Based Computing-Umgebung migriert.
Der Kunde
- Kundennahe Betriebskrankenkasse mit 160.000 Versicherten
- Bundesweit 14 Geschäftsstellen
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Migration aus gutem GrundDas neue System läuft in der zweiten Generation unter
Windows® 2003 Server und Citrix Presentation Server 4.0. Die ursprüngliche Einführung des Systems im Jahr 2002 erfolgte auf Basis von Windows® 2000 und Citrix MetaFrame XP. Die Betriebskrankenkasse schlug damals gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Bandbreite des damaligen Frame-Relay-Netzes mit 128 kBit/s war erschöpft und nicht skalierbar. Alternativ zu einem kostenintensiven Kapazitätsausbau investierte die BKK in die Zukunftsfähigkeit der gesamten Infrastruktur. Um die Migrationskosten zeitlich zu staffeln, wurden die bestehenden PCs zunächst als Fat Clients mit ICA-Software weiter betrieben. Um schließlich in den vollen Genuss des Kostensenkungspotenzials durch Server Based Computing zu kommen, stellt die BKK Hoechst seit 2004 auf Thin Clients um. In einer ersten Teststellung wurden diverse namhafte Anbieter evaluiert, darunter auch IGEL. „Den Zeitpunkt der Teststellung wählten wir, da die PCs ohnehin hätten ausgetauscht werden müssen,“ so Frank Schlüter, Leiter IT.
Anwender wählen das passende Thin Client-ModellDie BKK Hoechst stellte zwei Basisanforderungen an die Thin Clients: die erste war eine Grafikauflösung von 1280x1024 Punkten. Diese Bedingung ergab sich aufgrund der Mindestanforderungen der Software CRM KV, eine CRM-Erweiterung der zentralen Hostapplikation ISKV (Informationssystem für Krankenkassen). Die zweite Anforderung lag in der Unterstützung der Citrix MetaFrame-Funktionalität Program Neighborhood. „IGEL wies als einziger Anbieter neben den gewünschten Grafikeigenschaften auch die Program Neighborhood-Integration auf und bot zudem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis“, erläutert Frank Schlüter. Um bezüglich der Anwenderzufriedenheit kein Risiko einzugehen, wurden den BKK-Mitarbeitern einen Tag lang mehrere relevante IGEL- Modelle zum Testen überlassen. Die Angestellten votierten für den leistungsstarken IGEL LX Premium. „Die Userakzeptanz war uns hier wichtiger als niedrige Investitionskosten“, betont Frank Schlüter. „Die gewählte High-End-Serie von IGEL ist für unsere Zwecke ideal, denn sie ist speziell für grafikintensive Anwendungen optimiert, optisch ansprechend und überaus flexibel einsetzbar.“
Schrittweiser Roll-OutMittlerweile sind deutlich über 70 Prozent der rund 300 IT-Arbeitsplätze mit den IGEL Thin Clients ausgestattet. Den Roll-out der Server Based Computing-Umgebung führte der IT-Leiter ganz pragmatisch durch: „Vorrang hatten für uns die räumlich von der Hauptverwaltung und damit von der IT-Abteilung getrennten Standorte und Abteilungen, da dort die Supportkosten am höchsten waren.“
Die Herausforderung
- Hohe Grafikauflösung der Thin Clients sowie Unterstützung von Program Neighborhood musste sichergestellt sein
- Anbindung aller Geschäftsstellen an die zentrale IT-Architektur
- Hohe Job-Rotation erfordert schnelles und sicheres Log-In
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Hohe Einsatzflexibilität und VerfügbarkeitDie IGEL Thin Clients bieten wichtige Optionen für die Zukunft, wie zum Beispiel einen integrierten Smartcard-
Reader. „Die hohe Job-Rotation erforderte früher trotz Server Based Computing noch mehrere Benutzerprofile auf den PCs, die gepflegt werden mussten und den Anwendern erneute Anmeldevorgänge abverlangten. Mit der Einführung der IGEL Thin Clients konnten wir endlich alle Profile zentral verwalten und die User mussten sich nur noch einmal pro Sitzung anmelden. In Zukunft genügt es, die Smartcard einzuschieben und der individuelle Arbeitsplatz oder eine zuvor unterbrochene Sitzung erscheint auf dem Bildschirm des aktuellen Gerätes.“
Eine weitere Besonderheit der IGEL Thin Clients nutzt Frank Schlüter zur Absicherung seiner Druckerverfügbarkeit. „Mit Hilfe der internen Printserverfunktion haben wir die Geräte so konfiguriert, dass wir Netzwerkdrucker im Notfall auch durch seriellen Anschluss an einen IGEL Thin Client bereitstellen können.“ Ähnlich verbessert sich mit den neuen Endgeräten auch die generelle Sicherheit sowie die Verfügbarkeit der Infrastruktur. „Was die IGEL-Modelle mit ihrem internen Linux-Betriebssystem anbelangt, reduziert sich unser finanzieller und zeitlicher Aufwand für den Virenschutz geradezu auf null. Auch eine Entwendung von Endgeräten bei Einbrüchen würde sich nicht lohnen, da Thin Clients ohne Netzanschluss keine Funktion haben und damit für den Wiederverkauf nicht attraktiv sind.“ Ausfälle von Endgeräten sind laut Frank Schlüter gänzlich unproblematisch. Ein vorkonfiguriertes Ersatzgerät werde kurzer Hand an den betreffenden Arbeitsplatz verschickt und vom Mitarbeiter selbst angeschlossen.
Die Umsetzung
- IGEL LX Premium-Serie für grafikintensive Anwendungen
- Integrierter Smartcard-Reader zur Benutzeranmeldung
- Finanzieller und zeitlicher Aufwand bzgl. Virenschutz tendiert gegen null
- Administrative Einsparungen durch Thin Client-Architektur belaufen sich auf über 70 Prozent
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Kosteneffizient in die ZukunftInsgesamt schätzt der IT-Leiter die administrativen Einsparungen durch das Server Based Computing via Thin Clients auf über 70 Prozent. Diese Zahl führt er vor allem auf die wirtschaftlichere Bandbreitenausnutzung sowie den um etwa 50 Prozent geringeren Administrationsaufwand zurück. Hierbei nennt er insbesondere die nun obsolete Pflege der lokalen Benutzerprofile, das Entfallen bestimmter Datenschutzmaßnahmen und der Administration der Server- und PC-Betriebssysteme. Maßgeblichen Anteil an den geringeren Administrationskosten habe ferner die vom Hersteller kostenfrei bereitgestellte Managementsoftware für die Thin Clients. „Die IGEL Remote Management Suite ist ein sehr leistungsstarkes Tool, mit dem sich typische Aufgaben wie zum Beispiel das Konfigurieren der IGEL Thin Clients oder auch Firmware-Updates effizient und automatisiert durchführen lassen. Durch die Möglichkeit zur effizienten Vorkonfiguration der Geräte konnten wir den Roll-out in zwei Wochen abschließen. Realistisch ist meiner Meinung nach sogar die Auslieferung und Installation von bis zu 100 IGEL Thin Clients pro Woche an verschiedenen Standorten“, erklärt Frank Schlüter. „Die damit verbundene Zukunftssicherheit, Verfügbarkeit und Administrationserleichterung sehe ich als wichtigen Faktor in der weiteren Erfolgsgeschichte der BKK Hoechst.“