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Mo 07 Juli 2008
IGEL > Branchenlösungen > Öffentlicher Sektor
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Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg stellt bis Ende 2007 zu 95 Prozent auf IGEL Thin Clients um.



Kleine Clients, große Wirkung
Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg stellt bis Ende 2007 zu 95 Prozent auf IGEL Thin Clients um. Der Ersatz für die frühere PC-Infrastruktur bringt deutliche Einsparungen bei den Administrationskosten. Die Digital Services von IGEL eröffnen
zudem ein hohes Konsolidierungspotential.




Der Landkreis Trier-Saarburg im Südwesten Deutschlands steht gut da. Überdurchschnittliche Wachstumsraten, eine geringe Arbeitslosenquote und eine gute Infrastruktur kennzeichnen den geschichtsträchtigen und flächenmäßig drittgrößten Landkreis in Rheinland-Pfalz mit rund 140.000 Einwohnern. Damit dies so bleibt, setzt die Verwaltung des Landkreises, zu dem sieben Verbandsgemeinden mit vier Städten und  99 Ortsgemeinden gehören, auf eine effiziente Verwaltung mit modernen EDVArbeitsplätzen.


Der Kunde
  • Landkreis Trier-Saarburg
  • Vier Städte und 99 Ortsgemeinden
  • 140.000 Bürgerinnen und Bürger


Thin Clients ersetzen veraltete PCs
Im Zuge eines umfassenden Modernisierungsprojektes stellt die Kreisverwaltung allen ihren 300 IT-Anwenderinnen und Anwendern zeitgemäße EDV-Arbeitsplätze bereit. An die Stelle der bisherigen PCs  treten damit Strom und Platz sparende Thin Clients. Bis Ende 2007 sollen konventionelle PCs nur noch fünf Prozent aller Computerarbeitsplätze ausmachen. Die neue Infrastruktur ist Teil des Selbstverständnisses der Kreisverwaltung als Dienstleister für die rund 140.000 Bürgerinnen und Bürger und Grundlage für die Betreuung der zahlreichen Einrichtungen. Ende 2005 waren hausintern noch etwa 200 PCs mit Windows NT im Einsatz, die für das EDVTeam aber einen immer höheren Verwaltungsaufwand mit vielen Servicefahrten bedeuteten: „Abgesehen von häufigen Hardwareausfällen machte uns insbesondere die individuelle Softwareumgebung der PCs zu schaffen. Wir setzen insgesamt über 90 Branchenlösungen ein, die wir in der jeweiligen Kombination auf jedem Arbeitsplatz individuell administrieren und aktualisieren mussten. Erschwerend hinzu kam das zunehmende Erfordernis der Erneuerung ergänzender Softwarelösungen, wie z.B. MS Office 97. Das wiederum führte zur Bildung von Arbeitsplatzinseln. Schließlich standen wir vor der Entscheidung, weitere dieser Inseln einzuführen oder das ganze Haus auf eine einfach zu verwaltende Infrastruktur umzustellen“, erläutert Georg Barthen, einer der Systemadministratoren in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg.


Die Herausforderung
  • Insgesamt über 90 Branchenlösungen
  • sehr kurze Roll-out-Zeiten aufgrund kleiner Zeitfenster
  • Thin Client-Quote von 95 Prozent



Komfortables Management
Die Umstellung auf Thin Clients ist Teil einer grundlegenden Migration auf Server Based Computing. Die bisherigen Server zur Datenhaltung und -sicherung werden seit 2006 konsequent durch Terminalserver ersetzt, auf denen nun auch sämtliche Branchen- und Büroanwendungen zentral betrieben, administriert und aktualisiert werden können. Die Thin Clients gestatten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen
nutzerabhängigen Zugriff auf die Anwendungen der Kreisverwaltung. Rechenleistung und Speicherkapazität liegen jetzt nicht mehr verteilt und größtenteils unausgelastet auf oder unter den Schreibtischen, sondern sind vielmehr im Rechenzentrum konzentriert, wo sie sich wesentlich effizienter einsetzen und absichern lassen. Erste Citrix Terminalserver hatte das EDV-Team bereits Anfang 2004 eingeführt, um häufig genutzte Lösungen zentral bereitzustellen. Die Entscheidung zur konsequenten Umstellung auf Server Based Computing inklusive Thin Clients fiel 2005. In ausgiebigen Testreihen evaluierte Georg Barthen über 30 Thin Client-Modelle von insgesamt sechs Anbietern. Die Ausschreibung vom April 2006 gewann der Bremer Hersteller IGEL Technology. Der deutsche Marktführer konnte einschließlich Managementlösung mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis aufwarten.

Hohe Flexibilität, einheitliche Verwaltung
Das Standard-Modell bei der Kreisverwaltung ist das IGEL-3210 LX Compact. Zusammen mit seinen Vorgängermodellen wird es flächendeckend eingesetzt und macht dabei eine Vielzahl an Peripheriegeräten verfügbar, wie zum Beispiel externe DVD-ROM- und Diskettenlaufwerke oder SD-Kartenleser für Digitalfotos. Scanner mit TWAIN-Schnittstelle stellen eine Besonderheit dar. Aus Kostengründen werden hier noch vorhandene XP-PCs eingesetzt. Langfristig ist jedoch der Einsatz von Thin Clients möglich. Hierfür könnten die XPe-Varianten der Clients zum Einsatz kommen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sich Windows-XP-kompatible Programme wie eben die Scannersoftware über einen freien Speicherbereich vom Administrator lokal in die Firmware der Geräte installieren und dauerhaft lokal betreiben lassen. Um noch nicht ausmusternswerte PCs ebenfalls in das Server Based Computing-Netzwerk einzubinden, hielt IGEL ebenfalls eine wirkungsvolle Lösung bereit: Mittels 50 IGEL TC-Karten verwandeln die EDV-Fachleute der Kreisverwaltung die ehemaligen Fat Clients funktional in sichere IGEL Thin Clients. „Die preisgünstige IGEL-5200 TC-Card wird anstelle der Festplatte an den IDE-Port angeschlossen. So können wir die PCs weniger fehleranfällig weiterverwenden und wie die echten Thin Clients einheitlich über die IGEL Remote Management Suite von jedem beliebigen Punkt im Netzwerk fernadministrieren. Angesichts dieses enormen Einsparpotentials streben wir bis Ende 2007 eine Thin Client-Quote von 95 Prozent an“, sagt Georg Barthen.


Die Lösung
  • Grundlegende Migration auf Server Based Computing
  • Etwa 170 Thin Clients, 50 PC-Clients mit IGEL TC-Karten und 25 als Fat Clients betriebene PCs
  • Verschiedene Digital Services wie Print-Server-Funktion und VoIP


Digital Services helfen beim Sparen
Eine weitere Stärke und damit ein weiteres Argument für IGEL waren laut Georg Barthen das hohe Konsolidierungspotential und die vielen Mehrwertdienste der IGEL-Lösung. Diese so genannten Digital Services stellt IGEL seinen Kunden mit der Firmware ohne Aufpreis zur Verfügung. So lassen sich die IGEL-Modelle unter anderem als Print-Server einsetzen. „Diese äußerst praktische Funktion spart uns zusätzliche Hardware“, freut man sich in der Kreisverwaltung. „Im Falle eines Druckerausfalls greifen die User einfach auf einen anderen Netzwerkdrucker zurück. Das funktioniert so gut, dass wir überlegen, diese Aufgabe ausschließlich den IGEL Thin Clients zu übertragen.“ Und noch ein weiteres Konsolidierungspotential kommt in Frage: „Die IGEL-Modelle bieten einen besonderen Digital Service für IP-Telephonie via Thin Client. Mit einem handelsüblichen Headset ausgestattet könnten die Thin Clients zukünftig auch als Smart-Phones betrieben werden. Ob damit in jedem Fall auf ein herkömmliches Telefon verzichtet werden kann, hängt aber entscheidend von der Akzeptanz der Benutzer ab.“ Ähnlich zukunftsträchtig verhält es sich auch mit den serienmäßig  integrierten Smartcard-Lesegeräten, unter deren Einbeziehung die Kreisverwaltung den Aufbau von Authentifizierungslösungen


Schrittweise Migration mit schnellen Roll-outs
Bislang wurden in drei Geschäftsbereichen 15 Ämter auf Thin Client-Betrieb umgestellt. Die neue Computing-Infrastruktur umfasst acht Terminalserver, die unter Windows 2003 Server und Citrix Presentation Server 4 laufen. Die etwa 170 Thin Clients, 50 PC-Clients mit IGEL TC-Karten und 25 als Fat Clients betriebene PCs sind via LAN, Mikrowellenrichtfunk und 2 MBit-Standleitungen mit der Serverfarm verbunden. Mit diversen Migrationstools gestattet die IGEL Managementlösung sehr kurze Roll-out-Zeiten. Diese Eigenschaft ist für Georg Barthen essentiell: „Einige Ämter stellen uns nur ein kleines Zeitfenster zur Verfügung, manchmal nur einen Tag einer bestimmten Kalenderwoche. Pro Tag nehmen wir uns ein oder zwei Ämter vor. Dabei benötigt unser 4-köpfiges Team für den Hardwaretausch und die Anwenderschulung nur ca. einen halben Tag. Die zweite Tageshälfte widmen wir dann der Systemoptimierung. In das Aufstellen und Konfigurieren der ersten 170 Thin Clients an drei verschiedenen Standorten wurden etwa 55 Personentage investiert. Mit der Umstellung auf Server Based Computing wollten wir bewusst die alten Zöpfe abschneiden. Wir stellen auf eine komplett neue Domäne um und machen einen sauberen Übergang zu einer völlig neuen, hoch effizienten Infrastruktur mit neuen Domaincontrollern und Terminalservern, in der sich Software und Hardware bei minimalem Zeitaufwand zentral administrieren lassen. Mit dem Abschalten der alten Domäne ist die Konsolidierungsphase abgeschlossen.“

Schnelle Reaktion auf zukünftige Veränderungen
Nicht nur das EDV-Team, sondern auch die Anwenderinnen und Anwender der Kreisverwaltung Trier-Saarburg sind mit der neuen Thin Client-Lösung zufrieden. „Die Thin Clients werden inzwischen aktiv bei uns nachgefragt, denn sie sparen nicht nur Platz, sondern arbeiten auch geräuschlos. Wir Administratoren können jetzt sehr schnell auf neue Anforderungen reagieren, wie zum Beispiel auf einen Personalumzug mit neuer Aufgabenstellung. Während das früher stundenlange PC-Installationen erforderte, genügt heute eine neue Gruppenzuordnung im Active Directory Service und sofort steht der individuelle Arbeitsplatz und damit der Zugriff auf alle spezifischen Anwendungen bereit. Da sich solche Vorgänge wiederholen und zur Routine werden, hat sich auch die interne Servicequalität wesentlich verbessert. Wir sind sehr zufrieden mit dieser kostenbewussten und gleichsam effektiven Lösung.“


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