BAWAG P.S.K. Leasing
BAWAG P.S.K. Leasing migriert mit Hilfe von Upgrade-Kits für IBM-NetVista Terminals fließend auf die jüngste Thin Client Generation von IGEL Technology.
Die BAWAG P.S.K. Leasing steht für vertrauenswürdige Beratung zur Finanzierung privater oder kommerzieller Investitionen. Das Unternehmen bildet das Kompetenz-Zentrum für Immobilien-, Mobilien- und Kfz-Leasing der BAWAG P.S.K., einer der größten österreichischen Kundenbanken. Die BAWAG P.S.K. Leasing verpflichtet sich einem hohen Qualitätsniveau mit verbindlichen Vertragsstandards. So wurden beispielsweise die privaten Kfz-Leasingverträge mit dem Gütesiegel „Leasing-OK!“ des Verbands österreichischer Leasinggesellschaften (VÖL) ausgezeichnet. Aber auch intern legt der Leasingexperte ein gutes Gespür für Qualität und Wirtschaftlichkeit an den Tag, wie das jüngste IT-Migrationsprojekt beweist.
Wirtschaftliche Modernisierung der IT-InfrastrukturBereits 1998 führte die BAWAG P.S.K. Leasing eine Server Based Computing-Infrastruktur ein, um die IT-Gesamtkosten niedrig zu halten und den Wartungsaufwand zu minimieren. Die erste Thin Client-Generation bildeten IBM-NetVista-2200-Terminals, mit denen rund 120 Anwender auf die zentralen Terminalserver und die darauf laufenden Applikationen wie Office, Lotus Notes oder die branchenspezifische Eigenentwicklung PAK zugriffen. „Die Terminalserver wurden zunächst mit Citrix MetaFrame unter Windows® NT betrieben, später unter Windows® 2000“, erinnert sich Thomas Steibl, verantwortlicher Systemtechniker bei der BAWAG P.S.K. Leasing. Das davor betriebene Client/Server-Netzwerk bestand aus einer zentralen Domäne, einem Fileserver, einer Datenbank sowie einem eigenen Server pro Niederlassung. „Mit nur zwei Systemtechnikern konnten wir die dezentrale Softwarepflege und Wartung der Server und PCs an den sieben österreichischen Standorten und drei weiteren Dependancen in Budapest, Prag und Warschau irgendwann nicht mehr bewerkstelligen. Nach einer genauen Analyse eines Referenzprojektes bei dem papierverarbeitenden Betrieb K&B empfahl die EDV-Abteilung unter der Leitung von Herrn August Gogg der Geschäftsleitung, auf eine zentralisierte Infrastruktur umzustellen.“ Die Migration auf Server Based Computing machte die Server in den Außenstellen überflüssig und die meisten der wartungsanfälligen Arbeitsplatz-PCs wurden durch pflegeleichtere IBM-NetVista-Terminals ersetzt. Lediglich die Verbindungsleitungen zu den in Wien stationierten Terminalservern mussten größtenteils mit einer Standardbandbreite von 256 KBit/s ausgebaut werden.
Nach etwa sechs Jahren waren die IBM-NetVista-Geräte jedoch technisch überholt. Dies lag zum einen in den mittlerweile gestiegenen Hardware-Anforderungen begründet, zum anderen in der nicht mehr zeitgemäßen Lösung zur Konfiguration und Verwaltung der Geräte. Darüber hinaus hatte IBM mittlerweile Produktion und Pflege der NetVistas eingestellt. „Im Sinne einer sanften Migration suchten wir deshalb nach einer Lösung, um gleichzeitig das Management und das Einsatzspektrum der Altgeräte zu verbessern und unter Verwendung einer einheitlichen Administrationslösung schrittweise die nächste Thin Client-Generation einführen zu können.“
Sanfte Migration dank einheitlichen ManagementsDurch den IT-Dienstleister X-tech, der die BAWAG P.S.K. Leasing sowohl beratend als auch bei der späteren Installation unterstützte, wurde Thomas Steibl auf den deutschen Thin Client-Anbieter IGEL Technology aufmerksam, der neben eigenen Thin Clients auch spezielle Upgrade-Kits für IBM-NetVista-Terminals anbietet. Nach einem genauen Vergleichstest mit anderen Anbietern entschied man sich zur sanften Migration mit Hilfe der IGEL-2210 Winestra-Upgrade-Kits. „Die IGEL Compact Flash-Karte ist voll kompatibel mit der IBM-Hardware, kostet nur einen Bruchteil eines neuen Thin Clients und gestattet neben einer Vielzahl zusätzlicher Funktionen, Schnittstellen und Protokolle eine grafische Auflösung von bis zu 1600 mal 1200 Bildpunkten. Das wichtigste Novum war für uns allerdings die im Lieferumfang enthaltene Administrationssoftware IGEL Remote Management Suite. Damit ließen sich sowohl alle aktualisierten Altgeräte als auch alle sukzessive neu angeschafften IGEL Thin Clients einfach und effizient verwalten.“
Inzwischen besitzt die BAWAG P.S.K. Leasing ein einheitlich zu verwaltendes Thin Client-Netzwerk für derzeit ca. 150 Mitarbeiter/innen. Der Standardarbeitsplatz des Unternehmens besteht heute aus einem IGEL-5128 LX Premium und einem 17-Zoll-TFT-Monitor. Der Windows® Desktop wird derzeit über sechs Terminalserver unter Windows® 2003 Server und Citrix Presentation Server bereitgestellt. Für grafikintensive Anwendungen gibt es noch einige wenige PC-Clients mit lokalen Installationen.
Roll-out dauerte nur sieben WerktageDank der IGEL-2210 Winestra-Upgrade-Kits für IBM-NetVista 2200 konnte die BAWAG P.S.K. Leasing budgetschonend und ohne Managementdefizite auf eine neue Thin Client-Generation migrieren. „Bis zum Schluss funktionierten die teilweise acht Jahre alten IBM-Terminals mit dem internen IGEL-Upgrade tadellos“, kommentiert Thomas Steibl. „Die Managementlösung erlaubte uns einen raschen Roll-out einzelner Thin Client-Chargen im Unternehmen. Insgesamt benötigten wir dank der Möglichkeit zur Vorkonfiguration der IGEL Thin Clients nur sieben Werktage, um die letzten 64 der aktualisierten IBM-Terminals auszutauschen. Wir mussten lediglich die IP-Adresse und die Gruppenkonfiguration über die Managementkonsole zuweisen und die Geräte am Standort anschließen.“ Für akute Ausfälle hält Thomas Steibl fünf bereits vorkonfigurierte Thin Clients vor, die binnen zehn Minuten einsatzfähig sind. Ein weiterer Vorteil der Lösung zeigt sich in der Fülle der beinhalteten Digital Services, die sowohl die Firmware der IBM-NetVista-Upgrade-Kits als auch die der neuen IGEL Thin Clients bereitstellt. So bietet beispielsweise der integrierte ThinPrint-Client für bandbreitenoptimiertes Drucken eine effiziente Alternative zum Ausbau der Netzwerkleitungen. Eine weitere Zukunftsoption bietet der Smartcard-Reader, den die IGEL Thin Clients bereits serienmäßig beinhalten. „Das ausschlaggebende Argument der Investitionssicherheit setzt sich auch nach der Migration auf die neue Thin Client-Generation fort“, resümiert Thomas Steibl. „Effizienz und Bedienerfreundlichkeit der Managementlösung und nicht zuletzt die kontinuierliche Weiterentwicklung von Firmware und Digital Services haben uns in der Entscheidung für IGEL bestärkt.“
Technische Details |
| Highlights der Lösung | Sanfte Migration von IBM-NetVista-2200-Terminals auf eine IGEL Thin Client-Infrastruktur mit Hilfe von IGEL-2210 Winestra-Upgrade-Kits und der IGEL Remote Management Suite zur Vorkonfiguration, Verwaltung und Fernadministration der Thin Clients |
| Digital Services | Citrix-ICA-Client zur Kommunikation mit den Citrix Terminalservern; für die Zukunft angedacht: ThinPrint zur Optimierung der Druckerbandbreite, smartcardbasierte Sicherheitslösung
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Zugriff auf zentrale Anwendungen
| MS® Office 2003, MS® Internet Explorer, DMS, Auftragsbearbeitung (UNIX-Host-Applikation, via Citrix bereitgestellt)
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Anwenderzahl
| Ca.150 Arbeitsplätze an sieben Standorten in Österreich und drei Niederlassungen in Polen, Tschechien und Ungarn
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Genutzte IGEL Modelle
| Insgesamt ca. 150 IGEL Thin Clients vom Typ IGEL-5200 LX Premium und IGEL-3200 LX Compact
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Terminal Server OS
| Windows® Server 2003, Citrix Presentation Server 4
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Netzwerkinfrastruktur
| Server Based Computing mit Citrix Terminalserver Farm; Zugriff vom Heimarbeitsplatz via Cisco VPN und DSL
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www.igel.com