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Fr 29 August 2008
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Exel Group: Aus zwei mach eins

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Die globale Logistikgruppe Exel konsolidiert zwei landesweite Server Based Computing-Infrastrukturen am Standort Südafrika. IGEL Technology ermöglicht die hierfür notwendige Vereinheitlichung der IT-Umgebung.

Die britische Exel-Gruppe ist ein globales Unternehmen par excellence. Mit einem Umsatz von 6.3 Mrd. Pfund und 111.000 Mitarbeitern betreibt der Logistikgigant 2.000 Niederlassungen in 135 Ländern. Exels Kunden vereinen mehr als 75 Prozent der weltweit größten Unternehmen außerhalb des Finanzsektors. Im August 2004 akquirierte die Exel-Gruppe den Konkurrenten Tibett & Britten, was vor allem in Südafrika für unternehmerischen Rückenwind sorgte. Denn die Übernahme beinhaltete den in Südafrika führenden Pharmazeutikdistributor Kinesis Logistics, der seinerseits im Jahr 2001 von Tibett & Britten gekauft worden war.

Unterschiedliche Computing-Modelle
Die Zusammenführung von Exel und Kinesis stellte die IT-Manager vor eine große informationstechnologische Herausforderung. Beide Unternehmen wiesen zwar zukunftsweisende Server Based Computing-Architekturen auf, wandten hierfür aber unterschiedliche Modelle an. Exel Südafrika hatte bereits auf eine Citrix MetaFrame Umgebung migriert und setzte Thin Clients vom Typ IGEL-416 LX Winestra ein. Die „Black Box“ wie die Exel Belegschaft den IGEL Clever Client nennt, stellt mehrere Sitzungen bereit. So gestattet die integrierte PowerTerm Emulation der flexiblen Endgeräte einerseits den Zugriff auf die in den UK gehostete, selbst entwickelte Procurement-Applikation UNITEL. Andererseits werden via ICA Protokoll auch MS Office, Lotus Notes sowie Lagermanagement- und Automatisierungsanwendungen aufgerufen. Diese Applikationen stellt ein Datencenter in Isando nahe Johannesburg bereit. Neben den 250 Clever Clients von IGEL betreibt Exel noch PC-Clients und so genannte Poweruser PCs mit lokalen Grafik- oder Spezialanwendungen.

Das Datencenter der ehemaligen Kinesis Logistics befindet sich in Germiston, das ebenfalls in der Nähe der Hauptstadt liegt. Auch hier werden die Applikationen zentral vorgehalten.. Die Migration zur neuen Computing-Architektur erfolgte im Jahr 2000 auf der Grundlage von Terminal-Services. Endanwenderseitig nutzte Kinesis rund 300 IGEL-W Thin-Clients, ein Vorgängermodell der heutigen Winestra-Reihe, sowie IBM 2200 Netvista Terminals.

Der Kunde
  • Britische Exel Group
  • 111.000 Mitarbeiter, 2.000 Niederlassungen in 135 Ländern


Konsolidierung der IT-Infrastruktur
Exels IT Infrastructure Manager für Africa, Ewan Shannon, kam vor fünf Jahren zu Exel. Zu dieser Zeit fällte er eine strategische IT-Entscheidung, die sich mehrfach auszahlen sollte. Aufgrund seiner positiven Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung leitete er auch bei Exel die Migration zum Server Based Computing ein. Mit der Übernahme von Tibett & Britten bzw. Kinesis Logistics steigen die Userzahlen sprunghaft auf 1500 an. Die Zahl der Niederlassungen wuchs auf 32. „Nach der Übernahme waren wir froh um die flexible und wartungsarme IT-Infrastruktur bei Exel. Wir beschlossen den Ausbau des Citrix-Modells mittels eines neuen und voll redundanten Datenzentrums in Medodale in der Nähe des Flughafens“, berichtet Ewan Shannon. Dabei möchte der IT-Verantwortliche die bestehende Serveranzahl mittels fünf neuer Blade-Server von insgesamt 15 auf neun reduzieren. „Die Hardware ist bereits bestellt.. Bis zum Abschluss des Projekts wollen wir auch die Anzahl der bereitgestellten Legacy-Applikationen von fünf auf zwei oder drei verringern.“ Die Kommunikation der diversen Endgeräte mit den Datenzentren erfolgt nach wie vor via Frame-Relay, ATM-Verbindung und TCP/IP Protokoll. An den deutschen Thin-Clients möchte Ewan Shannon in jedem Fall festhalten: „Die IGEL Geräte haben sich bisher gut bewährt. IGEL Technology und dessen Distributor PFA zeichnen sich durch kompetente Beratung und die aus unserer Sicht beste Supportstruktur aus.“

IGEL Upgrade für IBM Terminals
Bevor Ewan Shannon allerdings den Schalter zum neuen Datenzentrum umlegen kann, muss der IT-Manager sicherstellen, dass sämtliche Nutzer auf das neue System zugreifen können. Hiergegen sprachen nach der Akquisition insbesondere die vielen an den Kinesis Standorten eingesetzten IBM 2200 Netvista Terminals, die nicht mit dem Citrix-Server kommunizieren konnten. Außerdem hatte IBM den Support der Geräte inzwischen eingestellt. „Auf der Suche nach einer Lösung für unser Netvista-Problem empfahl mir ein IBM-Vertreter, das IGEL-2200 NetVista Upgrade-Kit zu verwenden. Der ROM-Baustein mit der integrierten und via ftp aktualisierbaren IGEL-Firmware macht aus unseren Geräten einen vollwertigen Thin-Client, der uns alle Firmwarefeatures der IGEL Winestra Modell-Serie bietet. Darunter befindet sich neben dem Citrix-Protokoll ICA auch die Terminal-Emulationssoftware PowerTerm der Firma Ericom, die den Anwendern nach wie vor den Zugriff auf unsere Kernapplikation UNITEL gestattet. Das Upgrade kostet nur einen Bruchteil der Kosten für einen Thin-Client.“ Darüber hinaus macht das IGEL Upgrade die IBM-Terminals über die einheitliche Remote Management Software administrierbar. Die lizenzfreie Administrationslösung IGEL Remote Management Suite ist im Lieferumfang des Upgrade-Kits enthalten. Damit lassen sich nun auch die IBM-Terminals komfortabel fernadministrieren, konfigurieren und aktualisieren.

Die Herausforderung
  • Konsolidierung der IT-Infrastruktur
  • Steuerung von Hardware und Softwaresitzungen in einer zentralen Managementumgebung


Vereinheitlichung der Anwenderumgebung
Auch nach dem Abschluss des IGEL-Netvista Upgradeprojekts setzt Exel Südafrika die Modernisierung der Arbeitsplatzumgebung fort. Kontinuierlich will Shannon alle nicht benötigten PC-Arbeitsplätze im Unternehmen durch Thin-Clients ersetzten. Hier sollen neue Clever Clients vom Typ IGEL-332 LX Compact in allen Produktionsbereichen und Lagerhäusern eingesetzt werden, um die Supportkosten weiter zu senken. Die erste Charge der bestellten Geräte, die unter anderem Smartcard Funktionalität und viele zusätzliche Anschluss- und Kommunikationsmöglichkeiten bieten, sind sukzessive an den Standorten installiert worden. Besonders freut sich Ewan Shannon über die kurzen Installationszeiten und die schnell zunehmende Userakzeptanz: „Als Dienstleister arbeiten wir rund um die Uhr und können uns keine großen Ausfallzeiten leisten. In nur fünf Minuten sind die Geräte am Arbeitsplatz installiert. Die Konfiguration erfolgt schon im Vorfeld remote und gruppiert via IGELs Managementsoftware. Nach der Installation müssen wir dem Anwender nur noch kurz erklären, wie er seine Applikationen aufruft. Das war’s. In wenigen Stunden installieren wir so bis zu 30 Geräte. Das Einrichten und Installieren einer entsprechenden Zahl an Arbeitsplatz-PCs dauerte hingegen immer mehrere Tage.“ Auch die Anwender freunden sich schnell mit den Geräten an. Um die Userakzeptanz noch weiter zu erhöhen, bestellte der IT-Verantwortliche bereits die IGEL-416 LX Winestra in einem optional von IGEL angebotenen schwarzen Gehäuse. Die zudem mit einer schwarzen Tastatur und Maus ausgestatteten Arbeitsplätze vermitteln gegenüber den beige-farbenen, klobig wirkenden PCs einen dynamisch ansprechenden Eindruck. „Angesichts der laufenden Probleme und Arbeitsverzögerungen verlangen die PC-Anwender immer öfter von sich aus nach der so genannten ‚Black box’“, berichtet Ewan Shannon. Die ausrangierten Arbeitsplatz-PCs vermittelt Exel an Schulen. Über ein eigenes Charity-Projekt werden diese vor Ort kostenfrei vom IT-Team des Unternehmens gewartet.

Kostensenkung durch zentrale Administration
Bislang hat Exel etwa eine Million Euro für die Serverkonsolidierung und die Vereinheitlichung der Thin Client Infrastruktur ausgegeben. Diese Investition und die damit verbundene zentrale Administration der Endgeräte führen laut Ewan Shannon zu einem unmittelbaren Return on Investment. „Zwar liegen die Anschaffungskosten von PCs und Thin-Clients ungefähr gleich hoch, aber die folgenden Einsparungen wirken sich dafür schnell und nachhaltig aus. Trotz unterschiedlicher Gerätetypen und spezifischer Arbeitsumgebungen können wir den Support komplett zentralisieren. Dabei können wir nicht nur die Hardware, sondern auch die Softwaresitzungen auf einer zentralen Managementumgebung steuern. Die Implementierung und das Roll-out neuer Anwendungen sind dank Wake-on-LAN Funktionalität und zahlreichen Gruppierungs- und Automatisierungsmöglichkeiten erstmals so komfortabel und schnell, dass sie den laufenden Geschäftsbetrieb nicht mehr behindern. Manche Kosten, wie beispielsweise Virenüberprüfungen auf lokalen Rechnern, entfallen sogar ersatzlos.“

Die Lösung
  • 120 IGEL LX Compact und IGEL LX Winestra


Flexibel und zuverlässig in die Zukunft

Nach dem geplanten Ausbau der Server Based Computing-Umgebung und der Inbetriebnahme des neuen Datencenters plant Ewan Shannon, die Citrix Farm noch weiter auszubauen. „Dank IGEL und der Unterstützung des lokalen Distributors PAF Systems ist es uns gelungen, diese komplexe Infrastruktur grundlegend zu vereinfachen sie unseren Anwendern individuell angepasst über eine hoch verfügbare Thin-Client Lösung bereitzustellen. Die Kinesis-Umgebung läuft seit fünf Monaten ohne Unterbrechung, die Exel-Umgebung seit neun Monaten. Nach der geplanten Migration auf das neue Datencenter haben wir eine stabile, flexible und wettbewerbsfähige IT-Infrastruktur, die uns auch für zukünftige Herausforderungen rüstet.“
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