Thin Client-Wechsel bei den Basler Versicherungen – die neuen Endgeräte von IGEL überzeugen durch Stabilität, Flexibilität und effizientes Management.
Seit über 140 Jahren sind die Basler Versicherungen auf dem deutschen Markt tätig. Mit umfassenden Absicherungslösungen für Privat-, Gewerbe- und Industriekunden sowie einer erstklassigen Beratung rangiert das Unternehmen heute unter den Top-30 der Versicherungen in Deutschland und beschäftigt rund 1.300 Mitarbeiter. Risiken kostenbewusst zu minimieren ist auch ein Anliegen der IT-Strategie des Unternehmens. Eine wichtige Säule bildet dabei die zentrale Bereitstellung Host- und Windows®-basierter Anwendungen über eine einheitliche Thin Client-Infrastruktur.
Server Based Computing mit Thin ClientsIn sämtlichen Betriebsstätten der Basler Versicherungen im Bundesgebiet gibt es insgesamt etwa 400 Thin Client User. „Wir nutzen Thin Clients bereits seit der Citrix-Einführung im Jahr 2000“, berichtet Jens Borg, Leiter Information Center bei den Basler Versicherungen. Im Kern der Server Based Computing-Architektur arbeiten etwa 40 Terminalserver mit Citrix Presentation Server. „Mit der zentralen Bereitstellung von Anwendungen für die verschiedenen Standorte über wartungsarme und fernadministrierbare Endgeräte gelang es uns, die Supportkosten dauerhaft zu senken.“ Die Endgeräte an den Standorten sollten neben den Office-Anwendungen künftig auch einen interaktiven Zugriff auf einen zentralen DB2-Datenbestand gewähren. Im Jahr 2007 wurden die Thin Clients der ersten Generation aufgrund technischer Notwendigkeiten ausgetauscht.
Der Kunde
- Eines der TOP-30 Versicherungsunternehmen in Deutschland
- 1.300 Mitarbeiter/-innen
- Thin Clients an allen Betriebsstätten im Bundesgebiet
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Gleichzeitiger Host- und Windows®-Zugriff Die geplante Ersatzinvestition bot dem erfolgreichen Versicherer die Chance, die Thin Client-Infrastruktur grundlegend zu modernisieren. „Wir suchten ein standfestes Tischgerät mit stabilem Gehäuse, das mindestens drei USB-Anschlüsse besitzt. Davon sollten einige auch frontseitig zugänglich sein, um Zusatzgeräte wie externe CD-ROM-Laufwerke einfach anschließen zu können. Außerdem waren sowohl eine VGA- als auch eine DVI-Schnittstelle für den Dualview-Betrieb gefordert. Nach einer Internet-Recherche und einer entsprechenden Empfehlung des Lieferanten wurden wir auf den deutschen Thin Client-Anbieter IGEL Technology aufmerksam. Dessen Flaggschiffmodell IGEL LX Premium erfüllte sämtliche Kriterien. „Mit den IGEL-Geräten können wir das neue Einsatzszenario bestens abdecken. Die Anwender erhalten darüber Zugriff auf Microsoft®-Standardapplikationen, Lotus Notes, das Internet und nicht zuletzt auf das IBM-Hostsystem.“
Die Herausforderung
- Modernere Thin Client-Generation
- Gleichzeitiger Host- und Windows®-Zugriff
- Mehr Flexibilität, einheitliches Management
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Digital Services machen Thin Clients flexibel Die Eignung der IGEL-Modelle für das Modernisierungsprojekt bei den Basler Versicherungen geht nicht zuletzt auf ihr breites Spektrum an Digital Services zurück. Unter diesem Oberbegriff sind neben den typischen Kommunikationsprotokollen für serverbasierte Windows®-, Linux- und Citrix-Umgebungen auch die Terminalemulationen für den direkten Zugriff auf Hostsysteme zusammengefasst sowie lokale Software zur Bereitstellung und Verarbeitung von Informationen unterschiedlicher Formate. So integriert die Firmware neben dem Browser auch eine komplette Java-Umgebung, einen PDF-Reader und einen MPlayer. Der lokale Betrieb dieser häufig verwendeten Programme schont zugleich Serverressourcen und Bandbreite des Unternehmensnetzes. Bei den Basler Versicherungen genutzte Digital Services beinhalten neben den typischen Kommunikationsprotokollen Citrix ICA und Microsoft® RDP auch die Terminalemulationen 3270, Telnet, das Drucken via TCP/IP sowie den lokalen Browser Mozilla Firefox. Die Firmware inklusive sämtlicher Digital Services wird regelmäßig und kostenfrei über die IGEL-Website aktualisiert. Insgesamt sind ca. 400 Modelle des Typs IGEL LX Premium an den verschiedenen Standorten des Unternehmens im Einsatz.
Einfaches und sicheres ManagementIn puncto Management stellte die Basler Versicherung ebenfalls wichtige Grundanforderungen an die neue Thin Client-Lösung. „Die für die Praxis wichtigsten Eigenschaften der Remote Management Suite waren für uns die einfache Einrichtung der Fernadministrationssoftware sowie die einfache Erstellung und Verwaltung von Gruppen- und Einzelprofilen. Tatsächlich ist die Oberfläche der Suite so intuitiv und verständlich gestaltet, dass sich notfalls sogar ein ungeübter Support-Mitarbeiter damit zurechtfindet. Das Handling genügt dem Prinzip „Drag & Drop“ und vermindert so den Zeitaufwand für die Verwaltung.“ Ein häufig genutztes Tool der IGEL Remote Management Suite ist der VNC-Viewer. Die Shadowing-Lösung gestattet die Darstellung einer laufenden Terminalserversitzung auf einem beliebigen Thin Client im Netzwerk. „Für den Support-Mitarbeiter ist es zwingend notwendig, sich sofort nach dem Anruf des Kunden bzw. Users unkompliziert und von jedem Ort aus auf dessen Session aufschalten zu können. Hierzu statten wir die einzelnen Support-Mitarbeiter mit entsprechenden Rechten aus, was ebenfalls über die Managementlösung von IGEL möglich ist.“ Um die Verfügbarkeit der Thin Client-Infrastruktur zu steigern, war außerdem ein sicheres Firmware-Update gefordert. „Diesen grundlegenden Anspruch erfüllt der IGEL Fail Safe-Mechanismus, der beispielsweise bei einem plötzlichen Stromausfall während des Updates oder im Falle einer fehlerhaften Übertragung eines Datenpakets automatisch die vorherige Konfiguration wiederherstellt. So bleiben unsere Thin Clients quasi zu 100 Prozent lauffähig.“
Die Lösung
- Herstellerwechsel: 400 IGEL LX Premium Thin Clients
- Hohe Flexibilität durch Digital Services, Dualview, etc.
- Einfaches Management, sichere Firmware-Updates
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Rasche Umsetzung, geringe InvestitionskostenDa die Infrastruktur einschließlich der notwendigen Citrix-Server schon vorhanden war, mussten die Basler Versicherungen ausschließlich den Roll-out der neuen Endgeräte organisieren. „Die Migration auf IGEL war eine rein logistische Aufgabe. Die Thin Client-Architektur hatten wir schon vorher innerhalb unserer Planungsmaßnahmen zum Standard erklärt.“ Die einzelnen Phasen der Umstellung schildert der IT-Manager wie folgt: „Nach der Erstellung des Pflichtenhefts wählten wir diverse Anbieter für Produktdemonstrationen und Teststellungen aus. Nach der Entscheidung zugunsten von IGEL folgten die Schulungen und die Installation der Remote Management Suite. Nach einer zweiten Testphase bestellten wir dann schließlich die Ware. Der Roll-out selbst sowie die Einweisung erfolgten mit externer Unterstützung.“ Dank der Möglichkeit zur Vorkonfiguration der Geräte über die Managementsoftware von IGEL konnte das IT-Team der Basler Versicherungen pro Tag etwa 40 Arbeitsplätze umstellen. Der genaue Gesamtaufwand sei nicht greifbar, da das Projekt quasi nebenbei umgesetzt werden musste, so der Leiter des Information Center Jens Borg. Die mit der Umstellung verbundenen Investitionskosten beschränkten sich rein auf die Anschaffung der Thin Clients plus den Consulting-Aufwand für den Roll-out. Managementsoftware und Digital Services sind bei IGEL im Lieferumfang enthalten.
Geringere Kosten, höhere AkzeptanzMit Abschluss des Roll-outs haben die Basler Versicherungen den zunächst vorgesehenen Thin Client-Deckungsgrad von knapp 30 Prozent erreicht. Die Netzinfrastruktur wird damit auch an den externen Lokationen ausnahmslos zentral bereitgestellt. „Diese Vereinfachung spart uns weitere Kosten: Firewall, Proxy, File-Services und Backupsysteme – all diese Dienste sind jetzt nur noch für die Terminalserver im Rechenzentrum nötig.“ Neben der Leistungsfähigkeit der Managementlösung und der hohen Stabilität der Geräte profitieren die Basler Versicherungen auch von der Zukunftssicherheit der IGEL-Lösung. „Mit dem großen Spektrum an Digital Services, das uns IGEL bietet, können wir uns viele gute Optionen offenhalten. So erwägen wir unter anderem auch den zertifikatsbasierten VPN-Zugriff via DSL oder ISDN. Darüber hinaus wollen wir noch weitere Multiview-Szenarien testen.“ Als erfreulichen Nebeneffekt des Herstellerwechsels konnte Jens Borg außerdem beobachten, dass das serverbasierte Arbeiten jetzt deutlich besser im Unternehmen ankommt. „Die IGEL Thin Clients sind klein und kompakt, effektiv und arbeiten problemlos. Das hat die Akzeptanz bei den Usern enorm verbessert. Aber auch unsere Administratoren sind begeistert. Sie profitieren insbesondere von der Entlastung in den Bereichen Support und Management. Da der Arbeitsaufwand gegenüber dem früheren Thin Client-Szenario merklich geringer ist, können wir uns jetzt verstärkt anderen IT-Aufgaben widmen.“