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Fr 25 Juli 2008
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Lamprecht Transport AG: Reduce to the Max

Das Logistikunternehmen Lamprecht vereinheitlicht seine Desktopumgebung mit Smart Clients von IGEL Technology und halbiert damit die IT-Gesamtkosten.

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Als die Lamprecht Transport AG vor fünf Jahren als eines der ersten Transportunternehmen in der Schweiz konsequent auf Server Based Computing umstellte, ahnten die IT-Verantwortlichen noch nicht, welch fundamentale Weichenstellung damit einherging. „Außer den Prognosen der Beratungsfirmen und Hersteller gab es keine Anhaltspunkte, wie groß letztendlich das Einsparpotential war“, erinnert sich Reto Spörri, Leiter IT bei Lamprecht. „Obgleich es keine Erfahrungswerte gab, wagten wir dennoch den Schritt in die neue Technologie.“

Erste Erfahrungen mit Server Based Computing
Der Grundgedanke einer zentralen Computing-Umgebung war dem 1945 gegründeten und bis heute unabhängigen Familienunternehmen schon länger bekannt. Bis zur Umstellung griffen rund die Hälfte der 300 Mitarbeiter am Hauptsitz Basel und in den sechs Schweizer Niederlassungen über AS/400 Terminals auf die branchenspezifische ERP-Anwendung SISA zu. Diese bildet bis heute die Kernapplikation des Logistikunternehmens und wurde für die Migration auf die Terminalserverumgebung angepasst. Die andere Hälfte der Arbeitsplätze war mit PCs ausgestattet, die im Gegensatz zu den so genannten „dummen Terminals“ auch andere Applikationen wie Microsoft Office sowie einen Internetzugang bereitstellten. Die PCs waren über lokale Windows NT 4.0 Netzwerke miteinander verbunden, neue Daten wurden im Stundentakt mit der Zentrale abgeglichen. „Bereits im Jahr 2000 hatten wir erkannt, dass die Servicekosten für die wartungsintensive PC-Umgebung unser IT-Budget zunehmend belasteten“, so Spörri. „Damals entschloss sich die Unternehmensleitung zur Konsolidierung der Serverlandschaft durch die Einführung einer Server Based Computing Architektur, die heute unter Windows 2000 und Citrix MetaFrame XP läuft.“ Die rund 120 existierenden PCs wurden zunächst als Citrix DOS Clients kostengünstig weiter betrieben. Indem ihre Laufwerke entfernt wurden, boten diese zudem weniger Angriffsfläche für unautorisierte Installationen oder Viren.

Der Kunde
  • Lamprecht Transport AG
  • 1945 gegründetes und bis heute unabhängiges Familienunternehmen


Einheitliche Desktopumgebung
Langfristiges Ziel der Migration war laut Spörri eine grundlegende Vereinheitlichung der Arbeitsumgebung. Eine standortübergreifende Thin-Client-Infrastruktur sollte die zentrale Administration konsequent von der Server- auf die auf die Desktopebene ausdehnen und über eine uniforme Oberfläche zugleich Office-Anwendungen und AS/400-Zugriff bereitstellen. „Dieser Migrationsschritt bedurfte einer längeren Evaluation, denn gerade in der Anfangsphase des Thin Client-Trends waren die Geräte technisch nicht immer ausgereift oder preislich noch nicht attraktiv genug. Schließlich mussten wir die damaligen Anschaffungskosten eines Thin Clients zuzüglich Citrix-Lizenz mit denen der PCs vergleichen“, erklärt Spörri.

Mit der Citrix-Einführung im Frühjahr 2001 sammelte Lamprecht erste Erfahrungen mit markenlosen Thin Clients. 2002 erfolgte eine erste Teststellung mit Geräten der Hersteller IGEL, Neoware und Wyse, der sich 2004 eine weitere Teststellung mit Thin Clients der IGEL Smart Serie anschloss. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Testphase installierte Lamprecht Ende 2004 insgesamt 130 Thin Clients des Typs IGEL LX Smart, um gemäß eines vier Jahres Lebenszyklus endgültig alle verbleibenden DOS-Clients und Thin Clients der ersten Generation zu ersetzten. „Bis Ende 2005 wollen wir die restlichen Arbeitsplätze auf IGEL umstellen“, so der IT-Leiter

Niedrige Investitions- und Servicekosten
Neben einem günstigen Preis achtete Spörri besonders auf eine benutzerfreundliche Administration. „Unsere IT-Umgebung stellt nur sehr geringe technische Anforderungen an die Thin Clients. Wir haben keine speziellen Peripheriegeräte, alle Drucker sind Netzwerkdrucker. Deshalb bildete die optimale Kombination aus Kosten und Management das wichtigste Entscheidungskriterium. Mit den kostengünstigen Smart Clients von IGEL haben wir eine ideale Lösung gefunden.“ Spörri hebt insbesondere die Administrationssoftware des deutschen Herstellers hervor: „Die grafische Oberfläche der IGEL Remote Management Suite ist eng an die vertraute Windowsumgebung angelehnt und nahezu selbsterklärend. Im Vergleich mit den Wettbewerbern beugt das logisch aufgebaute Softwaretool möglichen Fehlbedienungen am besten vor. Das Funktionsspektrum und die Leistungsfähigkeit der Software haben uns überzeugt. Alle neuen Thin Client-Plätze konnten zentral im Vorfeld konfiguriert werden. Die Eingangsprüfung und den Anschluss der Geräte konnten die Mitarbeiter in den Filialen sogar selbst vornehmen.“ Innerhalb von 2 Wochen waren die Arbeitsplätze getestet und Vorkonfigurationen inklusive der Erstellung aller Profile abgeschlossen. Den Gesamtaufwand zur Umstellung in den Filialen schätzt Spörri großzügig auf 20 Manntage.

Die Herausforderung
  • Reduzierung der IT-Servicekosten
  • Konsolidierung der Serverlandschaft


Mit der durchgehenden zentralen Administration der Thin Client-Umgebung erzielt Spörri schon jetzt eine enorme Senkung der Supportkosten. „Während unsere PC-Arbeitsplätze nach eigenen Ermittlungen insgesamt mit 7.200 CHF zu Buche schlugen, kostet uns ein neuer Thin Client-Platz inklusive Investitionskosten nur noch etwa 3.000 CHF. Insgesamt reduzieren sich unsere Total Cost of Ownership um 50 Prozent. Heute verwalten wir mit vier IT-Mitarbeitern alle 250 dezentralen Bildschirmarbeitsplätze und können uns mittlerweile wieder auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren.“

Hohe Verfügbarkeit im laufenden Betrieb
Zeitintensive und teure Dienstreisen, wie sie noch zu PC-Zeiten in der IT-Abteilung anfielen, gehören heute der Vergangenheit an. In jeder Filiale gibt es ein bis zwei Ersatz-TCs, die der Mitarbeiter vor Ort im Falle eines Defektes einfach gegen das Endgerät austauschen kann. Nach dem Bootvorgang steht der Arbeitsplatz sofort wieder zur Verfügung. Das defekte Gerät wird per Post zur Reklamationsabwicklung in die Zentrale geschickt. An Stelle der lokalen Client-Server-Netzwerke gibt es heute in den Filialen nur noch einen Switch sowie ein ADSL-Modem für die VPN-Anbindung. Beide Geräte lassen sich ebenfalls schnell und umkompliziert vor Ort tauschen. „In jeder Filiale haben wir auf Soft- und Hardware ausgebildete Power-User, die einfache IT-Arbeiten durchführen können“, so Spörri.

Die Lösung
  • IGEL LX Smart
  • Einführung einer Server Based Computing-Architektur unter Windows 2000 und Citrix MetaFrame XP


Mit Ausnahme der IT-Abteilung, wo administrative Aufgaben weiterhin vier PCs erfordern, arbeiten heute alle Mitarbeiter mit einem Thin-Client. „Für die ehemaligen Anwender eines AS/400-Terminals ist die Konsolidierung von PC und Terminal ein gewaltiger Fortschritt. Sie haben endlich auch Zugriff auf Office-Applikationen inklusive E-Mail und Internet, was die Akzeptanz unter den Mitarbeitern erheblich förderte. Durch die Abschaffung der PCs können wir ferner weitere Sicherheitslücken schließen. Mein persönliches Projektmotto ist ‚Reduce to the Max’. Mit der neuen IT-Umgebung haben wir auf der einen Seite starke Leitplanken eingebaut, um die Produktivität zu fördern, auf der anderen Seite bieten wir unseren Anwendern alle nötigen Ressourcen, um problemlos arbeiten zu können sowie zusätzliche Freiheiten wie zum Beispiel einen zeitlich uneingeschränkten Internetzugang.“

Unternehmerischer Mut zahlt sich aus
Bis zum Ende des Jahres möchte Spörri die noch verbleibenden 80 bis 100 IT-Arbeitsplätze mit IGEL Smart-Clients ausstatten und damit das Migrationsprojekt vollständig abschließen. Für das darauf folgende Jahr hat er sich eine Erneuerung der Serverhardware vorgenommen, bei der er auch auf das schon beim Thin Client Rollout beteiligte Systemhaus Delec zurück greifen wird. „Die unternehmerische Courage, die den Erfolg der Lamprecht Transport AG seit der Nachkriegszeit begründet, hat sich rückblickend auch in der frühen Entscheidung zu einer grundlegenden Weichenstellung der IT-Strategie bewährt“, resümiert Spörri. „Gemeinsam mit IGEL und dem Partner Delec denken wir den Grundgedanken des Server Based Computing erfolgreich zu Ende. Unsere fortschrittliche IT-Umgebung liefert uns eine zukunftssichere Basis, auf der wir unsere internationale Marktposition weiter ausbauen können.“

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