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Thu 20 November 2008
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Sparkasse Krefeld

Wirtschaftliches Thin Client-Leasing

Server Based Computing-Pionier Sparkasse Krefeld spart mit  IGEL Thin Clients bis zu 75 Prozent der Arbeitsplatzkosten für PCs ein. Thin Client-Leasing rechnet sich selbst bei vorzeitigen Ersatzinvestitionen.

Die Sparkasse Krefeld gilt als Pionier in Sachen Server Based Computing. Bereits seit Mitte der 90er Jahre setzt die Sparkasse Krefeld mit 1.852 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 7,026 Mrd. EUR (2005) als eines der ersten Institute des deutschen Sparkassenverbundes Terminalserver ein, um IT-Anwendungen zentral bereitzustellen. Seit 2003 verfolgt die Sparkasse ferner eine erfolgreiche Thin Client-Strategie, um die Support- und Leasingkosten für seine 56 Geschäftsstellen und sechs SB-Center nachhaltig zu minimieren.


Der Kunde
  • Sparkasse Krefeld
  • 1.850 Mitarbeiter, 56 Geschäftsstellen
  • Server Based Computing-Pionier (seit 2003)


Konsequente Server Based Computing-Einführung
Als die Sparkasse Krefeld 2003 als erste Sparkasse im Rheinland die Gesamtbanklösung der Sparkassen Informatik OneSystemPlus (OSPlus) einführte, verstärkte sie auch ihre Server Based Computing-Initiative auf der Basis von Windows® NT und Citrix Metaframe Server. Bereits Ende 2003 stellte sie einem großen Teil ihrer User die OSPlus-Anwendungen über Terminalserver zur Verfügung. Die Ar­­­­beits­platzinfrastruktur bestand zunächst noch rein aus Per­­­­sonal-
computern. Für die OSPlus-Migration hatte die Spar­kasse 1.010 neue Rechner angeschafft und ca. 650 Altgeräte mit zusätzlichem Hauptspeicher aufgerüstet. „Mit der frühen Entscheidung zum Server Based Computing und der folgen­den OSPlus-Migration unternahm die Sparkasse Krefeld einen ersten wichtigen Schritt zur Standardisierung ihrer IT-Landschaft“, kommentiert Dirk Oberem vom IT-Service der Sparkasse Krefeld.

Die Herausforderung
  • Senkung von Support- und Leasingkosten
  • Aufbau einer homogenen Arbeitsplatz-IT
  • Niedrige Investitionskosten


In den letzten Jahren hatte die sukzessive Einführung des Finanzdienstleistungskonzeptes zu einer Ausweitung der PC-Landschaft mit entsprechend hohen Support- und Anschaffungskosten geführt. Als 2004 die Leasingverträge für die aufgerüsteten Altgeräte ausliefen, erstellte der IT-Bereich unter Mitwirkung von Herrn Oberem ein strategisches IT-Konzept, mit dessen Hilfe die Kosten für Investitionen und Betrieb der Client-Infrastruktur nachhaltig gesenkt werden sollten. Das Konzept sieht den Aufbau einer homogenen Systemlandschaft mit geringem Aufwand für Administration und Support sowie niedrigen Investitions- und Energiekosten vor. Der Vorstand stimmte zu und beschloss damit die Einführung einer Thin Client-basierten Infrastruktur. Gelegenheit für ein Pilotprojekt bot sich Ende 2004 im Rahmen eines Validierungsprogrammes der Sparkassen Informatik. Darin wurden verschiedene Thin Client-Modelle von insgesamt drei Herstellern evaluiert. Die Geräte zweier Hersteller wurden dabei ausgiebig in der Sparkasse Krefeld getestet.

TC-Leasing senkt Kosten um bis zu 75 Prozent
Die Sparkasse Krefeld entschied sich für die Modelle des deutschen Thin Client-Herstellers IGEL Technology. Der deutsche Marktführer überzeugte nicht nur die Sparkasse Kre­­feld, sondern auch die Sparkassen Informatik. Sie eva­­­lu­ierte drei Modellvarianten, um den von ihr betreuten Fi­nanzinstituten eine nachhaltige Senkung der IT-Kosten zu ermöglichen.

In einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung wurden die zu er­wartenden Einsparungen ermittelt, die sich vor allem aus dem geringeren Administrationsaufwand für die Installation von IT-Anwendungen, Updates und Virenschutz, geringeren Strom­kosten sowie einer Standardisierung der IT-Umgebung ergaben.

Die Sparkasse Krefeld analysierte dabei drei Leasingvarianten für je 25 Arbeitsplätze, die sich unter einem Terminalserver betreiben ließen:
• Altrechner mit lokaler Softwareinstallation,
• Neurechner mit lokaler Softwareinstallation
• und Thin Clients mit einem Terminalserver in Blade-Bauweise.

„Die größte Kostendifferenz zeigte der Vergleich zwischen Thin Clients und Altrechnern“, erinnert sich Dirk Oberem. „Die Thin Client-Variante inklusive Bladeserver-Anteil war im Vergleich zu den Altrechnern um ca. 75 Prozent und verglichen mit der Neurechnervariante um 54 Prozent preisgünstiger.“


Die Lösung
  • Arbeitsplatzstandardisierung mit 900 IGEL Thin Clients
  • Einsparungen durch effizientes Remote Management
  • Thin Client-Leasing spart bis zu 75 Prozent gegenüber PC-Leasing


Support, Management und Roll-out sprechen für IGEL
Die Umstellung auf die IGEL Thin Clients wurde im Bereich des IT-Service geplant und durchgeführt. „Nach einer Erhe­bung der Bereiche wurden die Systeme bestellt und in Char­gen abgerufen“, berichtet Dirk Oberem. Innerhalb von neun Monaten hat die Sparkasse Krefeld rund 920 alte PCs durch IGEL Thin Clients ersetzt. Um die vorhandene Token-Ring-Netzwerkstruktur beibehalten zu können, leaste die Sparkasse Krefeld bei einem örtlichen IT-Dienstleister zu­nächst 685 Geräte der Serie IGEL-464 Winestra. Deren in­tegrierter PCI-Slot gestattete dem Finanzinstitut, die Token-Ring-Karten der Alt-PCs bis zum Abschluss der geplanten Ethernetmigration weiter zu nutzen. Inzwischen sind etwa 80 Prozent aller Endgeräte via Ethernet angeschlossen. Der aktuelle Standard-Thin-Client heißt IGEL-364 Compact. Von diesem Modell sind inzwischen 235 Geräte in Betrieb. „Die Dauer des Roll-outs wurde in wesentlichem Maße von der im Lieferumfang beinhalteten Managementsoftware beschleunigt, mit deren Hilfe die aufzustellenden Thin Clients rasch vorkonfiguriert werden konnten. Der Austausch der Rechner erfolgte im laufenden Geschäftsbetrieb, da die Kollegen di­rekt nach dem An­schluss des Thin Clients wieder arbeiten konnten. Nach etwa neun Monaten waren alle 920 Geräte in Betrieb. Ein Leitfaden für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse unterstützte die Einführung.“

Vorzeitiger Ersatz der PCs rechnet sich
Die Verwaltung der eingesetzten IGEL-Modelle erfolgt zen­tral und kosteneffizient über die kostenfrei mitgelieferte Ad­­mini­strationssoftware IGEL Remote Management Suite.

Grundlegende Funktionen wie die zentrale Gerätekonfiguration oder die automatische Verteilung von Firmware-Updates lassen sich alternativ auch über die Lösung Kommunika­tions­verbund Datenbank (KV DB) der Sparkassen Informatik verwalten. Angesichts der enormen Kostenvorteile der IGEL-Lösung erwägt Dirk Oberem, selbst neuere PCs mit laufenden Leasingverträgen auszumustern. Den Hintergrund dieser Ent­scheidung bildet die Abkündigung des Supports für das bisher eingesetzte Betriebssystem Windows® NT. Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung spricht für die vorgezogene Ersatzinvestition: Die zusätzlichen Leasingkosten für jeden IGEL-3200 Compact werden kompen­siert durch Einsparungen, wie beispielsweise Antivirenmaßnahmen, geringere Stromkosten und geringeren Support- und Verwaltungsaufwand. Langwierige Technikereinsätze kommen so gut wie nicht mehr vor, da defekte Geräte einfach ersetzt werden und der Arbeitsplatz sofort wieder zur Verfügung steht.

Laut Dirk Oberem hat die Sparkasse Krefeld den Entschluss, knapp die Hälfte der Arbeitsplatz-PCs zu ersetzen, nicht be­­reut. „Als wir die frühe Entscheidung für Server Based Computing in Verbindung mit dem Einsatz von Thin Clients trafen, war in der gesamten Sparkassenlandschaft keine ver­gleichbare Installation bekannt. Die Entscheidung für diese Technologie entspricht heute den aktuellen strategischen Em­­pfehlungen der Sparkassen Informatik für eine zukunfts­orientierte Client-Server-Infrastruktur. Inzwischen haben wir sogar schon 170 Personalcomputer frühzeitig abgelöst, um Bereiche flächendeckend mit einheitlicher Technik zu versorgen.“

Auch die über 900 Thin Client-Anwender sind zufrieden. „Die entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter loben insbesondere die hohe Verfügbarkeit des IT-Arbeitsplatzes und die einheitliche Darstellung auf allen Geräten. Aber auch das Design und typische ergonomische Vorzüge wie der nahezu geräuschlose Betrieb, die niedrige Wärmeentwicklung und der geringe Platzbedarf fallen positiv auf.“

Fusionstaugliche Lösung
Eine Ausweitung der Thin Client-Infrastruktur steht bereits fest. Im Zuge der Fusion mit der benachbarten Sparkasse Geldern zum 1. Januar 2007 sollen ebenfalls 50 Prozent der 200 neu hinzukommenden Arbeitsplätze auf IGEL Thin Clients umgestellt werden. „Der Ausbau der Lösung schafft somit die Voraussetzung für ein möglichst einheitliches Management der Arbeitsplatzinfrastruktur und unterstützt den Fusionsprozess.“ Auch diesen Schritt möchte die Sparkasse Krefeld mit dem deutschen Thin Client-Hersteller vollziehen. „Mit der Firma IGEL haben wir einen leistungsfähigen Partner gefunden“, resümiert Dirk Oberem. „Die Betreuung durch IGEL ist sehr zuverlässig, Produkte und Lösungen sind durchdacht und zukunftssicher. Damit sind wir in der Lage, die neuen Geräte ebenso schnell und problemlos zu implementieren und das Management weiter zu vereinfachen.


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