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Do 20 November 2008
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Langfristige Performance


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HSBC Trinkaus nutzt IGEL Thin Clients als grafikstarke Desktops einer Citrix-basierenden Server Based Computing-Umgebung. Die neuen Dualview-Arbeitsplätze sind zuverlässiger, pflegeleichter und stromsparender als die bisherigen Terminal-PCs. Selbst die Administration erfolgt im Zweibildschirmbetrieb.

Die Privatbank HSBC Trinkaus zeichnet sich durch kurze Entscheidungswege und ein Höchstmaß an Flexibilität aus. Das gilt für die Rolle als Wertpapierabwickler für andere Finanzinstitute genauso, wie als Partner für vermögende Privatkunden, den gehobenen Mittelstand, Konzerne und institutionelle Kunden. In ihrem Bemühen, stets höchstes Banktechnik- und Dienstleistungsniveau zu garantieren, passt HSBC Trinkaus ihre Informations- und Kommunikations-systeme konsequent den aktuellen Marktanforderungen an. Dies gilt nicht zuletzt für die IT-Arbeitsplätze der rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 15 aktiven Gesellschaften in Deutschland und Luxemburg.

Modernisierung der IT-Arbeitsplätze
Die Informationssysteme der deutschen Standorte werden vom Hauptsitz der Obergesellschaft HSBC Trinkaus & Burkhardt AG in Düsseldorf betreut. Dort befindet sich auch das zentrale Rechenzentrum mit rund 60 Citrix®-Terminalservern. Um das zentrale Management der Server Based Computing-Infrastruktur noch weiter zu optimieren, werden seit 2007 schrittweise die darauf zugreifenden IT-Arbeitsplätze modernisiert. „Wir haben deutschlandweit etwa 350 Citrix-Anwender, die bis vor kurzem mit so genannten Terminal-PCs arbeiteten – das sind PCs mit Windows® 2000 und lokal installiertem Citrix ICA-Client“, erklärt Emanuel Maderthaner von der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG. Maderthaner ist zuständig für IT-System-management, Client-Systeme, Second Level Support und Installation. Mit den Tücken der PC-Terminals ist der Administrator bestens vertraut: „Trotz des beschränkten Installationsumfangs auf den PCs, gab es immer wieder Performanceprobleme, zum Beispiel durch fragmentierte Festplatten. Immer wieder mussten wir außerdem Antivirus-Updates und Betriebssystem-Patches aufspielen. Außerdem verzeichneten wir trotz eines recht kurzen Lebenszyklus von nur drei Jahren immer wieder Hardwareausfälle, die mit teuren Servicefahrten oder kompletten Neuinstallationen verbunden waren.“

Der Kunde
  • Finanzinstitut für vermögende Privatkunden, den gehobenen Mittelstand, Konzerne und institutionelle Kunden
  • 15 Gesellschaften in Deutschland und Luxemburg
  • 3.000 IT-Arbeitsplätze mit 350 PC-Terminals


Referenzprojekt in Luxemburg
Den Anstoß für die Modernisierung der Desktops erhielt Emanuel Maderthaner bei einem Treffen mit seinen Kollegen der Luxemburger Tochtergesellschaft. Dort war bereits eine Installation mit Thin Clients des deutschen Herstellers IGEL Technology erfolgreich im Betrieb. Die doppelt so lange Lebensdauer der Thin Clients von etwa sechs Jahren und die guten Ergebnisse der europäischen Kollegen veranlassten Maderthaner dazu, auch für die deutschen Niederlassungen aktuelle IGEL-Modelle zu testen. Dabei überzeugte ihn zum einen die im Lieferumfang aller Modelle enthaltene Managementsoftware, zum anderen aber auch die guten Videoeigenschaften der Reihe IGEL LX Premium. „Im Finanzumfeld gehört die Mehrbildschirmoption zum Standard“, sagt Emanuel Maderthaner. „Es war uns sehr wichtig, dass dieses Auswahlkriterium auch bei hohen Auflösungen erfüllt wurde.“

Dualview und Multi-Shadowing
Typische Anwenderszenarien für den Zweibildschirmbetrieb finden sich in Bereichen, wo Realtime-Kurse, Trading-Oberflächen und E-Mails simultan überwacht werden müssen. „An diesen Arbeitsplätzen betreiben wir die IGEL Thin Clients in der Regel mit zwei 19 Zoll-Displays mit je 1024 x 768 Bildpunkten. Das Fenstermanagement zur Verteilung der einzelnen Anwendungen auf den beiden Bildschirmen funktioniert problemlos.“ Ein von IGEL entwickeltes, kostenfreies Tool namens Multiscreen Agent sorgt dafür, dass sich mehrere Applikationen einer Remote-Sitzung je nach Nutzeranforderung auf einem Monitor oder über beide Monitore anzeigen lassen. Die Vorzüge dieser effizienten Desktopumgebung macht sich die IT-Abteilung auch selbst zu Nutze: „Mittels VNC-Viewer können wir im Zweibildschirm-betrieb gleich mehrere Thin Clients spiegeln oder fernsteuern. Das macht Support und Management der Thin Client-Umgebung noch effizienter.“ Bislang sind etwa 150 Thin Clients der IGEL LX Premium-Reihe sowie zehn Thin Clients der Reihe IGEL XP Winestra im Einsatz. „Die Winestra-Modelle mit Windows® XP Embedded-basierender Firmware setzen wir für die Serveradministration ein“, berichtet Emanuel Maderthaner. „Als einen der zahlreichen Digital Services, welche die IGEL-Firmware bietet, nutzen wir den integrierten Internet Explorer von Microsoft® nebst ebenfalls integrierten Plug-ins und Java Runtime Environment, um uns auf verschiedene Plattformen zur Serveradministration aufzuschalten.“

Die Herausforderung
  • Effizientere Endgeräte für die Citrix-basierte Server Based Computing-Umgebung
  • Hohe Einsatzflexibilität inklusive Zweibildschirmbetrieb
  • Zentrales Management mit Multi-Shadowing


Einheitliches Management,praktische Tools
Trotz unterschiedlicher Einsatzszenarien und eingesetzten IGEL-Modellen profitiert die Privatbank von einem standardisierten Management: „Die gesamte Thin Client-Infrastruktur lässt sich einfach und komfortabel über die mitgelieferte IGEL Remote Management Suite konfigurieren und verwalten. Kosteneinsparungen entstehen dabei im Vergleich zu den Terminal-PCs durch effizientere Updates. Wir können die Thin Clients zentral und sicher aktualisieren, die häufigen Betriebssystem-Patches und Antivirenerneuerungen entfallen.“ Auch in diesem Bereich bietet IGEL sinnvolle Tools und Funktionen, wie zum Beispiel den Fail-Safe Update-Mechanismus, der für fehlerfreie Update-Prozesse sorgt. Das so genannte Buddy-Update wiederum lässt einen Thin Client im Netzwerkt als Update-Server fungieren, der alle Modelle derselben Gruppe automatisch und ohne zusätzlichen FTP-Server aktualisiert. Für die Windows® XP Embedded-Modelle gibt es ferner die Möglichkeit eines partiellen Firmware-Updates. Das schont zum einen die Netzwerkbandbreite, zum anderen lassen sich dabei aber auch gezielt kleine Windows-Applikationen in einen freien Speicherbereich der Firmware integrieren und fortan nutzen.

Schnelle Implementierung
Anlässlich des Umzugs der Niederlassung Stuttgart im Oktober 2006 wurde ein erstes Pilotprojekt gestartet. Danach folgten im Wochenturnus weitere Roll-outs in Baden-Baden, Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg und München. Zuletzt wurden auch einige Düsseldorfer Büros mit IGEL Thin Clients ausgestattet. Diese erste Phase umfasste 150 Geräte. In Luxemburg läuft aktuell der Roll-out einer zweiten Thin Client-Generation. „Zur Umstellung von etwa 40 Systemen benötigten wir inklusive Usereinweisung etwa drei bis vier Tage“, erinnert sich Emanuel Maderthaner. „Die Thin Clients wurden zunächst in der Managementsoftware angelegt und über Nacht oder am Wochenende angeschlossen.“ Aufgrund der im Vergleich zu den Terminal-PCs ähnlichen Bedienungsoberflächen gab es nur anfänglich Schulungsbedarf. Mit dem IGEL-Support während des Roll-outs zeigt sich Emanuel Maderthaner zufrieden: „Unsere Multi-Shadowing-Anforderung erfüllte IGEL mit einem speziellen Firmware-Update. Auch bei vereinzelten Problemen mit einigen Fenstern und Pop-ups unter ICA Version 10 konnten uns die Entwickler von IGEL schnell und engagiert helfen.“

Die Lösung
  • 350 IGEL LX Premium: Dualview und Multi-Shadowing
  • 10 IGEL XP Winestra für die Serveradministration via integriertem Internet Explorer und Plug-ins
  • IGEL Remote Management Suite: einheitliche Fernadministration aller IGEL-Modelle


Besseres Raumklima, niedrigerer Stromverbrauch
Das Modernisierungsprojekt sieht vor, alle 350 Terminal-PCs durch IGEL Thin Clients zu ersetzen. Emanuel Maderthaner kann sich rückblickend zum Roll-out von insgesamt 150 Thin Clients über positives Anwenderfeedback und merklich sinkende Supportkosten freuen. „Die lüfterlosen Systeme sind im Gegensatz zu Terminal-PCs geräuschlos, auch die Wärmeentwicklung ist geringer. Das macht das Arbeiten in den Räumen angenehmer. Außerdem freuen sich unsere Anwender über die bessere Performance, insbesondere das Hochfahren ist mit weniger als einer Minute deutlich kürzer als vorher. Unsere Administratoren wiederum sehen sich entlastet, da zeitintensive Arbeiten wie das Einrichten, Reparieren oder Austauschen von Endgeräten entfallen. In den Außenstellen halten wir Ersatzgeräte vor, welche die Mitarbeiter bei Bedarf selbst anschließen. Früher mussten wir hierfür einen ganzen Supporttag rechnen.“ Neben dem geringeren Wartungs- und Administrationsaufwand fallen wirtschaftlich auch die geringeren Lizenz- und Stromkosten ins Gewicht. „Wir müssen für die modernisierten Arbeitsplätze keine Desktop-Lizenzen mehr bezahlen. Dank des niedrigeren Stromverbrauchs der Thin Clients sparen wir außerdem etwa 7.100 Euro jährlich. Unterm Strich verhilft uns die IGEL-Lösung also nicht nur zu einem effizienteren IT-Management, sondern auch zu zahlreichen monetären Einsparungen bei einer langfristig gesicherten Performance im Desktop-Bereich.“


Ökologischer Vergleich gegenüber PC-Szenario (HSBC Trinkaus)
Leistungsaufnahme PC-Terminal mit ICA-Client1)96 W
Leistungsaufnahme IGEL LX Premium2)19 W
Stromersparnis je Thin Client gegenüber PC77 W
x 8 Stunden pro Tag616 Wh
x 220 Arbeitsstage pro Jahr135 kWh
Jährliche Stromersparnis3) bei:
- 1 Thin Client-Arbeitsplatz20,33 €
- 350 Thin Client-Arbeitsplätze (Endausbau)7.114 €
Vermeidung von CO2 –Emissionen4) pro Jahr durch:
- 1 Thin Client-Arbeitsplatz
85 kg
- 250 Thin Client-Arbeitsplätze
30 t
Prozentuale Strom- und CO2-Ersparnis80 %

1) Wirkleistung eines „Heavy User“-Szenario im Durchschnitt (Quelle: Fraunhofer UMSICHT / IGEL Technology:
Ökologischer Vergleich von PC und Thin Client Arbeitsplatzgeräten (http://it.umsicht.fraunhofer.de/TCecology/)
2) Server-basierter Anteil ist in beiden Szenarien (PC-Terminal und Thin Client) identisch
3) Basisstrompreis = 0,15 kWh
4) Produktion einer kWh mit dem deutschen Strommix verursacht 0,63 kg CO2

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