Neue IT-Infrastruktur mit Server Based Computing und Thin Clients von IGEL: Der schwedische Standort des Chemie- und Pharmaunternehmens Akzo Nobel senkt seine IT-Kosten bei steigendem Umsatz.
Mit dem Ziel, die IT-Kosten dauerhaft zu senken, um die globale Wettbewerbsposition zu stärken, startete die schwedische Akzo Nobel Surface Chemistry 2003 ein umfassendes Modernisierungsprojekt. „Der bevorstehende Umstieg vom Novell Netwarebasierten Client/Server-Netzwerk auf Windows® 2000 bot einen idealen Anlass, über den Tellerrand zu blicken und unser Konzept zu überdenken“, erinnert sich Hans Cronander, IT-Manager bei Akzo Nobel Surface Chemistry. „Unser Ziel war es, den rund 1.000 IT-Anwendern an drei Standorten eine einheitliche und zugleich stabile, sichere sowie effiziente Infrastruktur für Büro- und Produktionsbereiche bereitzustellen.“ Dank eines persönlichen Kontaktes zu Citrix evaluierte der IT-Manager auch eine Server Based Computing-Lösung für das standortübergreifende Firmennetz.
Der Kunde
- Die Akzo Nobel zählt zu den weltweit führenden An bie tern von Chemie-, Beschichtungs- und Pharmaprodukten
- Akzo Nobel, mit einem Gesamtumsatz von 13,0 Mrd. EUR im Jahr 2005, ist eines der weltweit 500 größten
Unter nehmen; zum Produktportfolio zählen u.a. der weltweit erste abziehbare Autolack, aber auch Salze, Farbstoffe und Konservierungsstoffe für die Lebensmittelindustrie
- Viele Produktinnovationen gehen zurück auf die schwedische Akzo Nobel Surface Chemistry, die etwa 4.000
der weltweit 62.000 Mitarbeiter des Konzerns Akzo Nobel beschäftigt |
Um das Einsparpotenzial möglichst umfassend auszuschöpfen, und somit die Total Cost of Ownership (TCO) weitestgehend zu senken, sah das neue Konzept vor, die bislang üblichen Arbeitsplatz-PCs flächendeckend durch Thin Clients zu ersetzen. Cronanders Berechnungen zufolge ergaben sich Einsparungen in Höhe von 30 Pro zent. Zwar lagen die Hardwarekosten de facto etwas höher als beim vergleichbaren Modell mit Arbeitsplatz-PCs, dagegen standen aber substanzielle Einsparungen bei den Supportkosten. „Ich prä sentierte die Lösung der Geschäftsführung. Angesichts meiner Prognose wurde ich prompt gefragt, warum ich diese Lösung nicht schon früher eingeführt hatte. Wir begannen um gehend mit der Einkaufs- und Projektplanung.“
Die Herausforderung
- Den rund 1.000 IT-Anwendern an drei Standorten soll te eine einheitliche und zugleich stabile, sichere sowie effiziente Infrastruktur für Büro- und Produktionsbereiche zur Verfügung stehen
- Umzug von 150 geschäftskritischen Applikationen auf das neue Terminalserver-System
- Die Thin Clients sollten sich sowohl im Büro als auch in der Fertigung bewähren, leistungsstark, benutzerfreundlich, aber kostengünstig sein und sich nicht zuletzt effizient fernadministrieren lassen
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Gleiche Endgeräte für Büro und Produktion Die Vereinheitlichung der Endgeräte hat einen wesentlichen Anteil am aktuellen Erfolg des Server Based Computing-Konzeptes. Im Falle von Akzo Nobel Surface Chemistry er gaben sich daraus ganz spezielle Anforderungen. Die Thin Clients sollten sich sowohl im Büro als auch in der Fertigung bewähren, leistungsstark, benutzerfreundlich, aber auch kostengünstig sein und sich nicht zuletzt effizient fernadministrieren
lassen. Nach einigen Leistungstests an den Standorten Paris und Stenungsund in Schweden wurden in einer
letzten Testphase auch geschäftskritische Applikationen auf unterschiedlichen Thin Client Modellen gestestet. Nach mehreren Tests kristallisierte sich der deutsche Hersteller IGEL Technology als derjenige Anbieter heraus, dessen Produkte die Anforderungen am besten erfüllten. Ein unabhängiges Beratungsunternehmen bestätigte diese Einschätzung. „Den Ausschlag für die Entscheidung zugunsten von IGEL gab die im Lieferumfang enthaltene und lizenzfreie Administrationssoftware. Uns gefiel, dass IGEL seine spezifische Softwarelösung pflegt und im engen Kontakt mit den Kunden kontinuierlich weiterent wickelt. Weitere Entscheidungsgründe waren der Linux Kernel der IGEL Thin Clients und die enge Zusammenarbeit mit Citrix.“
Die Lösung
- IGEL Thin Clients mit der kosten- und lizenzfreien Administrationssoftware Remote Management Suite
- IGELs spezifische Softwarelösungen werden laufend auf Grundlage der Kundenprojekte weiterentwickelt
- In den Jahren zwischen 2000 und 2003 sparte die neue Lösung jeweils zwischen fünf und zehn Prozent bei den IT-Supportkosten ein
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Schrittweiser Wechsel zur neuen InfrastrukturAls eine der größten Herausforderungen des Migrationsprojektes schätzte Cronander den Umzug von 150 geschäftskritischen Applikationen auf das neue Terminalserver-System ein. Die anfänglichen Bedenken blieben jedoch unbegründet. Anwenderseitig sollten von den insgesamt rund 1.000 Computerarbeitsplätzen an den Produktionsstandorten Stenungsund, Sundsvall und Örnsköldsvik etwa 800 mit IGEL Thin Clients ausgestattet werden. Rund 150 Mitarbeiter benötigten Laptops und die verbleibenden arbeiten nach wie vor auf PC-Systemen, um branchenspezifische Spezialaufgaben oder rechen- bzw. grafikintensive Anwendungen zu nutzen. Noch nicht substituierte PCs können mit Thin Client-Karten (IGEL TC Card) weiterbetrieben werden. „Diese kostengünstige Lösung gestattete uns, den Return on Investment (ROI) der Alt-PCs zu erhöhen und Budget schonend zu migrieren. Die IGEL TC Card wird anstelle der lokalen Festplatte an die IDE-Schnittstelle des Mainboards angeschlossen. Nach dem Einschalten bootet der PC von der Firmware der IGEL TC Card inklusive der erforderlichen Hardwaretreiber. Dem Nutzer steht damit softwareseitig nahezu die volle Funktionalität eines echten Thin Client zur Verfügung und das Gerät lässt sich uneingeschränkt zentral administrieren“, erklärt der IT-Manager.
Jährliche Einsparungen von bis zu 10 Prozent Hans Cronander sieht seine anfängliche Prognose bestätigt. In den Jahren zwischen 2000 und 2003 sparte die neue Lösung jeweils bis zu zehn Prozent ein. Die Sup portkosten haben sich wie angenommen verringert, insbesondere innerhalb der Produktionsbereiche. „Die Produktlebensdauer der robusten IGEL Thin Clients beträgt etwa das Doppelte der Betriebszeit eines herkömmlichen PCs. Im Dauereinsatz unter den rauhen Umgebungsbedingungen in der Fertigung entspricht ein Jahr etwa drei Jahren im Büro. Die Thin Clients überdauern in der Produktion volle drei Jahre, während PCs bislang immer nach ein bis zwei Jahren ausgetauscht werden mussten. Bei vergleichbaren Investitionskosten erhalten wir somit einen wesentlich höheren ROI, abgesehen von den ho hen Ein sparungen bei den Administrations- und Supportkosten .“ Die Anwender zeigten laut Hans Cronander keine Berüh rungsängste mit den neuen Geräten, da die Benutzerober fläche dem gewohnten PC-Desktop entspricht. „Anwender und Administratoren sind gleichermaßen von den IGEL-Geräten überzeugt. Bedienung und Administration sind einfach und intuitiv gestaltet und es gibt deutlich weniger Supportfälle. Die Einführung der IGEL Thin Clients hat unsere Arbeit wesentlich vereinfacht und Raum für das weitere Wachstum des Unternehmens geschaffen.“
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