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Fr 03 September 2010
IGEL > Branchenlösungen > Handel
Bruynzeel Keukens speeds up operation with IGEL


Bruynzeel Keukens ist der größte Hersteller von Küchen in den Benelux-Staaten. Das Unternehmen produziert Küchen unter eigenem Namen und verkauft sie sowohl an Geschäftskunden als auch an Privatabnehmer. Bruynzeel betreibt ca. dreißig Küchenfachgeschäfte in den Niederlanden und in Belgien, davon fünf große Küchenzentren mit eigenem Back Office und eine Reihe kleinerer Zweigstellen. Zudem beschäftigt der Küchenhersteller ca. 30 Außendienstmitarbeiter, die den Projektmarkt betreuen.

Bruynzeel beschäftigt ca. 630 Mitarbeiter, wovon 230 in der Produktion und 210 in der Verwaltung beschäftigt sind. Weitere 190 Mitarbeiter sind für den Vertrieb zuständig.

Die Küchenfachgeschäfte von Bruynzeel waren bisher über ein ISDN-Routernetz mit dem Hauptsitz in Bergen op Zoom verbunden. Jedes Geschäft verfügte über einen Novell-Server mit speziellen Speicher- und Datensicherungsfunktionen. Alle Anwendungen wurden lokal ausgeführt. Wegen der veraltenden Hardware und des damit verbundenen hohen Wartungsaufwandes sowie der zu erwartenden Server- und Netzwerkausfälle in den Filialen entschied sich das Unternehmen zum Ausbau der Infrastruktur. Die Geschäftsleitung stellte sich in erster Linie die Frage, ob sie die bisherige Struktur beibehalten und erweitern, oder durch eine gänzlich neue Infrastruktur ersetzen sollte.


Unter dem Druck der Ereignisse

Als Bruynzeel Keukens die automatisierten Abläufe der belgischen Niederlassungen in die holländische IT-Organisation integrierte, bot sich die Möglichkeit zu einem Umbau der bestehenden Infrastruktur. In kürzester Zeit musste eine Anbindung an die zentrale ERP-Anwendung erfolgen. „2004 haben wir zu diesem Zweck Terminal Server 2000 in unserer belgischen Niederlassung  implementiert. Nach erfolgreicher Implementierung wollten wir auch für die Back Offices unserer größten niederländischen Zweigstellen die ERP-Anwendung, MBI Factory Network, bereit stellen. Daher haben wir in 2005 alle Filialen mit VPNs ausgestattet und für die vorhandenen Desktop-Rechner einen Zugang zur Terminal Server-Umgebung eingerichtet“, so Machiel Prins, der  für die vorhandenen Desktop-Rechner einen Zugang zur Terminal Server-Umgebung eingerichtet“, so Machiel Prins, der verantwortliche IT-Manager für die strategische und betriebliche IT-Koordination der Bruynzeel Unternehmensbereiche. Hierbei dient die Automatisierungsabteilung als zentrale Koordinationsstelle für die Wartungs-, Aktualisierungs- und  Verbesserungsmaßnahmen verantwortliche IT-Manager für die strategische und betriebliche ITKoordination der Bruynzeel Unternehmensbereiche. Hierbei dient die Automatisierungsabteilung als zentrale Koordinationsstelle für die Wartungs-, Aktualisierungs- und Verbesserungsmaßnahmen.
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Inzwischen sind alle Filialen mittels VPN mit der Hauptgeschäftsstelle verbunden. Die verfügbare Bandbreite hängt ab von der Zahl der Mitarbeiter in der jeweiligen Filiale. Dabei ist der Bandbreitenbedarf pro Mitarbeiter erstaunlich gering.

„Aufgrund einer Vereinbarung mit unserem Provider können wir die Bandbreite für jede Niederlassung individuell anpassen bzw. erhöhen. Bisher war das nicht erforderlich. Die Mitarbeiter der Niederlassungen, die an die Server gestützte Umgebung angebunden sind, kommen mit der zugeteilten Bandbreite absolut aus. Vor der Umstellung war das noch anders: Allein schon durch den lokalen Einsatz von Outlook ging das externe Netzwerk manchmal in die Knie.“


Die Wahl der geeigneten Tools


Neben der ERP-Anwendung erhielten die Back Offices Zugriff auf weitere Anwendungen in der Windows Terminal  erver-Umgebung. In der Anfangsphase wurden Desktop-PCs als Clients eingesetzt. Die Anwendungen (Microsoft Office, ERP) wurden über ein Server basierten Modell bereit gestellt und nicht mehr auf dem Desktop selbst installiert. Verwaltungskonzept und Funk- tionalität dieses Ansatzes haben das Management von Bruynzeel Keukens überzeugt. Die Desktop-PCs wurden an den meisten Arbeitsplätzen als reine RDP-Clients eingesetzt. Daher wurde umfassend geprüft, ob sich die PCs durch eine stabile und leicht zu verwaltende Lösung mit echten Thin Clients ersetzen ließen.

„Zu diesem Zweck haben wir drei verschiedene Thin Client-Typen von verschiedenen Anbietern getestet. Wir haben die  Anwendererfahrung mit einem strukturierten bzw. normierten Verfahren ausgewertet und dazu auch die Leistung der Microsoft Terminal Server unter Lastbedingungen protokolliert. Ebenso haben wir die Sicherheit und Netzwerkleistung der von den Anwendern benötigten Peripheriegeräte wie USB-Keys und Drucker einer intensiven Prüfung unterzogen. Insgesamt hat sich das IGEL-System als bestes Produkt erwiesen“, so Prins. „Ausschlaggebend waren insbesondere das Preis-Leistungsverhältnis und die Managementfunktionen.“

Die IT-Abteilung von Bruynzeel Keukens, so Prins, hat das Projekt schließlich selbst implementiert. „Unmittelbar davor hat Tweco-IT die Feinabstimmung der Produkte übernommen und uns fachkundig mit Bedienhinweisen für die IGEL Thin Clients unterstützt. Innerhalb eines Arbeitstages war alles unter Dach und Fach. Von dieser effizienten Vorbereitung haben wir sehr profitiert.“

80 Linux-basierte Clients wurden im Rahmen dieses Projekts an 25 Standorten in den Niederlanden und in Belgien installiert. Da die ITAbteilung von Bruynzeel Keukens die Helpdesk-Funktion für das ganze Unternehmen bereit stellt, war dies eine gute Gelegenheit für die IT-Fachkräfte, sich an Ort und Stelle bei den Filialen umzusehen. Zwei Drittel des Personals sind jetzt mit Thin Clients ausgestattet. Die restlichen Mitarbeiter nutzen Desktop-PCs mit Windows XP.

Bruynzeel Keukens setzt auch auf die Remote Management Suite von IGEL. „Dadurch können wir jeder Zeit den Status aller Thin Clients im Netzwerk überprüfen. Wir verfügen zudem über die Möglichkeit der zentralen Konfiguration und Aktualisierung.
Mit der Management Suite können wir außerdem auch Client-Profile zentral erstellen und zuweisen. Wir möchten jetzt auf allen Thin Clients einen firmenspezifischen Bildschirmschoner mit der Remote Management Suite installieren.“

Hinsichtlich des Austausches und der Erweiterung der Microsoft Terminal Server hat sich das Modell bereits jetzt als kosteneffizient erwiesen, so Prins. Aus Anwendersicht nimmt der Systemstart weitaus weniger Zeit in Anspruch. Ebenso lassen sich Sessions schneller aufbauen bzw. beenden als bei Desktop-PCs. Zudem beanspruchen Thin Clients weniger Platz und lassen sich ästhetischer besser in das Erscheinungsbild der Läden integrieren. Ein weiterer Vorteil der IGEL Thin Clients gegenüber herkömmlichen Desktop-PCs ist der geräuschlose Betrieb sowie die geringere Wärmeemission. Ihr einheitliches Design verbessert sich nach Ansicht von Prins auch das Erscheinungsbild der Geschäfte. Die umfassenderen Möglichkeiten zur Verwaltung der Endgeräte verringern den für Upgrades erforderlichen Zeitaufwand deutlich. „Das Modell einer zentralen Verwaltung lässt sich mit IGEL Thin Clients weitaus einfacher umsetzen als mit Thin PCs.“ Die eingesparte Zeit für das Aufrüsten der Desktop-Systeme kann jetzt sinnvoll für andere Aufgaben verwendet werden. „Die stabile Umgebung macht auch unseren Kollegen vor Ort das Leben leichter. Sie müssen sich nicht mehr mit Systemen herumärgern, die mitten im Verkaufsgespräch abstürzen. Wir haben etwas Zeit gebraucht, um die optimale Konfiguration für die Thin Clients zu ermitteln. In den ersten Wochen erwiesen sich die Verbindungen zum Server manchmal noch als instabil. Wir haben viel Energie in die Problemanalyse und Systemoptimierung investiert. Inzwischen läuft alles nach unseren Vorstellungen.“ Bei Bruynzeel Keukens werden jetzt alle Anwendungen zentral auf Terminal Servern  ausgeführt in einer auf Microsoft Windows Server 2003 basierenden Systemumgebung. Hierzu gehören Outlook, Office XP, der Internet Explorer und das spezialisierte ERP-Paket MBI Factory Network.

Höhere Produktivität mit IGEL

”Derzeit überlegen wir bei Bruynzeel Keukens, ob wir Thin Clients zur weiteren Automatisierung von einfachen Bürosystemen einsetzen können. Wir ziehen auch die Möglichkeit in Betracht, auf eine Server basierte Architektur in der Produktion umzusteigen. Wir versuchen gerade, Unterstützung für unsere Idee zu gewinnen, indem wir unseren Kollegen zeigen, wie das Ganze funktioniert.“



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