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Mo 08 September 2008
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Volkswagen Center Nijmegen bringt seine IT mit IGEL auf Touren

Hegeman Groep Automotive Nijmegen schaltet in einen höheren Gang mit IGEL Thin Clients

Das Volkswagen Center Nijmegen ist ein Unternehmen der Hegeman Groep Automotive, einem unabhängigen Autohaus. Den geschäftlichen Schwerpunkt bildet der Vertrieb von Fahrzeugen der Hersteller Volkswagen, Audi, Skoda und Firmenwagen in der Umgebung von Nijmegen (Nimwegen). Das Unternehmen verzeichnet ein rasantes Wachstum. Vor diesem Hintergrund wurden erhebliche Investitionen getätigt für neue Geschäftsräume, die auch dem Corporate Design der Hegeman Groep Automotive besser gerecht werden. Der Umzug in die neuen Geschäftsräume erfolgte erst vor kurzem.

„Der Umzug in die neuen Räumlichkeiten war eine gute Gelegenheit, die bestehende IT-Infrastruktur zu modernisieren“, so Jasper Faber, Leiter der IT-Verwaltung und zugleich verantwortlich für den Bereich Automatisierung bei Hegeman Automotive. „Unsere bisherige IT-Struktur basierte auf dem Einsatz relativ preisgünstiger Produkte, die jedoch in keiner Weise standardisiert waren. An den insgesamt 48 Arbeitsplätzen wurden unterschiedlichste Desktop-Computer eingesetzt von Herstellern wie HP und IBM. Die ebenfalls heterogene Server-Landschaft basierte auf verschiedenen Windows  Versionen. Als die Entscheidung für den Umzug gefallen war, stand zugleich auch fest, dass die Investitionen für neue IT-Ressourcen im Rahmen bleiben sollten. Hieraus resultierte ein viel zu hoher Verwaltungsaufwand für die IT-Umgebung. Damit mussten wir uns zunächst arrangieren – wohl wissend, dass dies ein Provisorium war.“

Als klar wurde, dass der Systemadministrator von Hegeman Automotive das Unternehmen verlassen wollte, wurde beschlossen, die IT völlig neu zu strukturieren. Da die Implementierung und Verwaltung der IT-Umgebung nicht zu den Kernkompetenzen des Unternehmens zählt, fiel die Wahl auf eine Outsourcing-Lösung. Zunächst wurde gemeinsam mit dem Network Team Leusden, einem Service Provider mit einschlägiger Erfahrung auf dem Automobilsektor, eine Ist-Analyse durchgeführt. Bereits nach kurzer Zeit war klar, dass die Beibehaltung des bisherigen Konzepts aus Kostengründen ausschied. Zudem waren hinsichtlich der neuen Ausstellungs- und Präsentationsräume auch optisch-ästhetische Aspekte zu berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund entstand die neue IT-Planung, die beiden Anforderungen Rechnung trug. Sie sah eine stabile und einfach zu verwaltende IT vor, auf der Grundlage des Server Based Computing. „Zu Beginn der Überlegungen stand der komplette Austausch der vorhandenen Hardware gegen neue Komponenten.

Auf Empfehlung des Network Team Leusden entschieden wir uns letztendlich für eine andere Architektur, die unseren Anforderungen besser gerecht wurde. Unter Beibehaltung der gewohnten Funktionalität sollte die Komplexität weitestgehend reduziert werden. Die angestrebte Lösung musste auch sehr sicher sein. Besucher des Ausstellungsraums durften keinen Zugriff auf unsere Daten haben. Außerdem sollte das Look and Feel unseren Vorstellungen entsprechen. Es sollte einfach elegant aussehen“, so Faber. In der Implementierungsphase waren weitere Herausforderungen zu meistern. Hierbei ging es im Wesentlichen um Spezialapplikationen für die Automobilindustrie (ELSA, ETKA und GIDS), die bei Volkswagen Nijmegen im Einsatz waren. Außerdem musste noch eine spezielle GIDS Applikation des Volkswagen-Importeurs PON eingebunden werden – ein System zur automatisierten Dokumentenverwaltung in Verbindung mit Lexmark Druckern. GIDS deckt alle Bereiche des Kfz-Handels ab – vom Einkauf über die Angebotserstellung bis zur Fakturierung.

Volkswagen Nijmegen optierte letztendlich für eine Lösung des Server Based Computing auf der Grundlage von Microsoft Terminal Server. Hiefür wurden zwei neue Server mit dem Betriebssystem Microsoft Small Business Server implementiert. Darauf werden die Anwendungen Exact, Plan.IT, Microsoft Office 2003, Microsoft Exchange and ELSA zentral ausgeführt. Die Applikation GIDS wurde auf einem separaten IBM RS 6000 Server installiert. Alle genannten Applikationen werden auf der Basis des Server Based Computing bereit gestellt. Damit entfällt die lokale Speicherung vertraulicher Informationen und Daten.

Viren und andere Computerschädlinge haben keinen Zugriff auf den Desktop.

Laut Faber erfüllen die 29 IGEL Thin Clients des Modells 2100 LX Smart vollständig die Anforderungen von Volkswagen Nijmegen. „Der unberechtigte Zugriff auf lokal gespeicherte Daten gehört der Vergangenheit an. Von allen Datenbeständen werden routinemäßig Backups angelegt. Datenverluste sind somit ausgeschlossen. Durch den Einsatz von Thin Clients haben Computerviren keine Chance. Falls dennoch einmal etwas schief gehen sollte oder ein Thin Client einmal ausfällt, kann nach sehr kurzer Zeit weiter gearbeitet werden. Die Verwaltung der neuen Systemumgebung gestaltet sich im Vergleich mit der alten IT-Struktur wesentlich einfacher. Sie reduziert sich faktisch auf die Betreuung der Server. Bislang gab es keinen Ausfall des neuen Systems. Der zur IT-Verwaltung erforderliche Zeitaufwand konnte deutlich reduziert werden.“ Die Verwaltung der IT-Umgebung erfolgt derzeit durch das Network Team Leusden, das auch die Dokumentenverwaltung mit den Lexmark Druckern eingerichtet hat.


„Auf dem Server haben wir eine Software-Lösung installiert, die Druckanforderungen von GIDS zum Lexmark Laserdrucker umleitet. So kann z.B. eine Kundenrechnung gedruckt werden, von der zugleich eine PDF-Datei für die Verwaltung erstellt wird. Somit stehen die Daten zentral zur Verfügung und können problemlos auf dem Server eingesehen bzw. von diesem abgerufen werden. "Unser Druckaufkommen hat sich durch die neue Lösung um 50 % reduziert“, so Faber.


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