Hegeman Groep Automotive Nijmegen schaltet in einen höheren Gang mit IGEL Thin Clients
Das Volkswagen Center Nijmegen ist ein Unternehmen der
Hegeman Groep Automotive, einem unabhängigen Autohaus. Den
geschäftlichen Schwerpunkt bildet der Vertrieb von Fahrzeugen der
Hersteller Volkswagen, Audi, Skoda und Firmenwagen in der Umgebung von
Nijmegen (Nimwegen). Das Unternehmen verzeichnet ein rasantes Wachstum.
Vor diesem Hintergrund wurden erhebliche Investitionen getätigt für
neue Geschäftsräume, die auch dem Corporate Design der Hegeman Groep
Automotive besser gerecht werden. Der Umzug in die neuen Geschäftsräume
erfolgte erst vor kurzem.
„Der
Umzug in die neuen Räumlichkeiten war eine gute Gelegenheit, die
bestehende IT-Infrastruktur zu modernisieren“, so Jasper Faber, Leiter
der IT-Verwaltung und zugleich verantwortlich für den Bereich
Automatisierung bei Hegeman Automotive. „Unsere bisherige IT-Struktur
basierte auf dem Einsatz relativ preisgünstiger Produkte, die jedoch in
keiner Weise standardisiert waren. An den insgesamt 48 Arbeitsplätzen
wurden unterschiedlichste Desktop-Computer eingesetzt von Herstellern
wie HP und IBM. Die ebenfalls heterogene Server-Landschaft basierte auf
verschiedenen Windows Versionen. Als die Entscheidung für den Umzug
gefallen war, stand zugleich auch fest, dass die Investitionen für neue
IT-Ressourcen im Rahmen bleiben sollten. Hieraus resultierte ein viel
zu hoher Verwaltungsaufwand für die IT-Umgebung. Damit mussten wir uns
zunächst arrangieren – wohl wissend, dass dies ein Provisorium war.“
Als
klar wurde, dass der Systemadministrator von Hegeman Automotive das
Unternehmen verlassen wollte, wurde beschlossen, die IT völlig neu zu
strukturieren. Da die Implementierung und Verwaltung der IT-Umgebung
nicht zu den Kernkompetenzen des Unternehmens zählt, fiel die Wahl auf
eine Outsourcing-Lösung. Zunächst wurde gemeinsam mit dem Network Team
Leusden, einem Service Provider mit einschlägiger Erfahrung auf dem
Automobilsektor, eine Ist-Analyse durchgeführt. Bereits nach kurzer
Zeit war klar, dass die Beibehaltung des bisherigen Konzepts aus
Kostengründen ausschied. Zudem waren hinsichtlich der neuen
Ausstellungs- und Präsentationsräume auch optisch-ästhetische Aspekte
zu berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund entstand die neue
IT-Planung, die beiden Anforderungen Rechnung trug. Sie sah eine
stabile und einfach zu verwaltende IT vor, auf der Grundlage des
Server Based Computing. „Zu Beginn der Überlegungen stand der komplette
Austausch der vorhandenen Hardware gegen neue Komponenten.
Auf Empfehlung des Network Team Leusden entschieden wir uns
letztendlich für eine andere Architektur, die unseren Anforderungen
besser gerecht wurde. Unter Beibehaltung der gewohnten Funktionalität
sollte die Komplexität weitestgehend reduziert werden. Die angestrebte
Lösung musste auch sehr sicher sein. Besucher des Ausstellungsraums
durften keinen Zugriff auf unsere Daten haben. Außerdem sollte das Look
and Feel unseren Vorstellungen entsprechen. Es sollte einfach elegant
aussehen“, so Faber. In der Implementierungsphase waren weitere
Herausforderungen zu meistern. Hierbei ging es im Wesentlichen um
Spezialapplikationen für die Automobilindustrie (ELSA, ETKA und GIDS),
die bei Volkswagen Nijmegen im Einsatz waren. Außerdem musste noch eine
spezielle GIDS Applikation des Volkswagen-Importeurs PON eingebunden
werden – ein System zur automatisierten Dokumentenverwaltung in
Verbindung mit Lexmark Druckern. GIDS deckt alle Bereiche des
Kfz-Handels ab – vom Einkauf über die Angebotserstellung bis zur
Fakturierung.
Volkswagen
Nijmegen optierte letztendlich für eine Lösung des Server Based
Computing auf der Grundlage von Microsoft Terminal Server. Hiefür
wurden zwei neue Server mit dem Betriebssystem Microsoft Small Business
Server implementiert. Darauf werden die Anwendungen Exact, Plan.IT,
Microsoft Office 2003, Microsoft Exchange and ELSA zentral ausgeführt.
Die Applikation GIDS wurde auf einem separaten IBM RS 6000 Server
installiert. Alle genannten Applikationen werden auf der Basis des
Server Based Computing bereit gestellt. Damit entfällt die lokale
Speicherung vertraulicher Informationen und Daten.
Viren und andere Computerschädlinge haben keinen Zugriff auf den Desktop.Laut
Faber erfüllen die 29 IGEL Thin Clients des Modells 2100 LX Smart
vollständig die Anforderungen von Volkswagen Nijmegen. „Der
unberechtigte Zugriff auf lokal gespeicherte Daten gehört der
Vergangenheit an. Von allen Datenbeständen werden routinemäßig Backups
angelegt. Datenverluste sind somit ausgeschlossen. Durch den Einsatz
von Thin Clients haben Computerviren keine Chance. Falls dennoch einmal
etwas schief gehen sollte oder ein Thin Client einmal ausfällt, kann
nach sehr kurzer Zeit weiter gearbeitet werden. Die Verwaltung der
neuen Systemumgebung gestaltet sich im Vergleich mit der alten
IT-Struktur wesentlich einfacher. Sie reduziert sich faktisch auf die
Betreuung der Server. Bislang gab es keinen Ausfall des neuen Systems.
Der zur IT-Verwaltung erforderliche Zeitaufwand konnte deutlich
reduziert werden.“ Die Verwaltung der IT-Umgebung erfolgt derzeit durch
das Network Team Leusden, das auch die Dokumentenverwaltung mit den
Lexmark Druckern eingerichtet hat.
„Auf dem Server haben wir eine
Software-Lösung installiert, die Druckanforderungen von GIDS zum
Lexmark Laserdrucker umleitet. So kann z.B. eine Kundenrechnung
gedruckt werden, von der zugleich eine PDF-Datei für die Verwaltung
erstellt wird. Somit stehen die Daten zentral zur Verfügung und können
problemlos auf dem Server eingesehen bzw. von diesem abgerufen werden.
"Unser Druckaufkommen hat sich durch die neue Lösung um 50 %
reduziert“, so Faber.

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