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Do 20 November 2008
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Borussia Mönchengladbach

Fußballbundesligist nutzt IGEL Thin Clients für Büroanwendungen, einfache Bildbearbeitung und personalisierten


Der neue BORUSSIA-PARK vereint erstmals alle Institutionen der Borussia VfL 1900 Mönchengladbach GmbH an einem Ort. Neben dem imposanten Stadion beherbergt das insgesamt 210.000 Quadratmeter große Vereinsgelände auch ein Museum, eine Sports-Bar, einen Fanshop und nicht zuletzt umfassende Trainingseinrichtungen. Die Geschäftstelle des Clubs nutzte den Standortwechsel zur grundlegenden Modernisierung der IT-Infrastruktur. Mit der Einführung
von Thin Client-Arbeitsplätzen konnten gleichsam Wirtschaftlichkeit, Verfügbarkeit und Sicherheit der IT-Umgebung verbessert werden.


Neue Server Based Computing-Infrastruktur
Vor dem Umzug gab es in der Vereinsgeschäftsstelle etwa 45 Windows® NT-basierte PC-Arbeitsplätze. Diese wurden zunächst unter Citrix in eine Server Based Computing-Umgebung eingebunden und anschließend schrittweise durch Thin Clients des deutschen Herstellers IGEL Technology ersetzt. „Eine wichtige Anforderung bildete ein möglichst geringer Konfigurations- und Administrationsaufwand. Neue Anwendungen sollten für alle User zentral aufzuspielen sein und nicht mehr so zeitaufwendig einzeln an jedem Arbeitsplatz lokal installiert werden müssen.“ Um die Verfügbarkeit des geschäftskritischen Online-Ticketverkaufs zu jedem Zeitpunkt zu gewährleisten, wurden insgesamt fünf neue Terminalserver mit Windows® 2003 Server und Citrix Presentation Server 4.0 eingeführt. Insgesamt betreibt die Geschäftsstelle des Vereins heute 25 Server. Dank Load-Balancing wird die Serverlast variabel verteilt. Bis auf wenige  Spezialfälle laufen alle Anwendungen zentral auf den Citrix Servern, darunter Microsoft® Navision, Microsoft® Office oder Acrobat Reader.

Der Kunde
  • Fußball Bundesligist mit über hundertjähriger Vereinsgeschichte
  • 210.000 Quadradmeter großes Vereinsgelände mit Museum Sports-Bar und Fanshops


Thin Clients überzeugen auch als Kassenterminal
Bei Borussia Mönchengladbach sind heute etwa 150 IGEL Thin Clients in Betrieb. Nach der schnellen und umkomplizierten Einführung und den damit verbundenen Einsparungen im Verwaltungsbereich haben sich die effizienten Endgeräte inzwischen auch in den Außenstellen etabliert. In den vier Ticketcountern mit je acht Arbeitsplätzen des Stadions, den Megastores sowie in den stationären und mobilen Fanshops wird heute ausschließlich per Thin Client verkauft. „Die IGEL Thin Clients besitzen keine mechanischen Teile wie Lüfter oder Laufwerke und arbeiten deshalb sehr zuverlässig. Mit sechs bis sieben Jahren ist die durchschnittliche Lebensdauer eines Thin Clients im Vergleich zum PC etwa doppelt so lang. Um die Verfügbarkeit noch weiter zu erhöhen, halten wir zu jedem eingesetzten Model mindestens ein komplett konfiguriertes Ersatzgerät vor, das wir bei Bedarf sofort austauschen können.“An den Ticketschaltern setzt der Verein die IGEL LX Compact-Serie ein. Die platzsparenden Endgeräte mit IGEL Embedded Flash Linux arbeiten laut Frank Fleissgarten problemlos mit den Ticketdruckern zusammen: „Eine spezielle Anpassung der Thin Client-Firmware war nicht nötig. In den Fanshops setzen wir die besonders kostengünstigen Basismodelle der IGEL Smart-Reihe ein.“ Büroarbeitsplätze mit einfachen Bildbearbeitungsanforderungen sind mit dem leistungsstarken Topmodell der IGEL LX Premium-Klasse ausgestattet, welches unter anderem einen DVI-Ausgang, einen schnelleren Prozessor und 256 MB RAM bietet. Der Hauptspeicher des Gerätes ist auf 1 GB erweiterbar.

Die Herausforderung
  • Standardisierung der Desktop-Landschaft
  • Weniger Aufwand für Konfigurations und Administration
  • Mehr Transparenz im Ticketverkauf


Digital Services: Smartcard und Management
Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten von IGEL war auch die im Lieferumfang enthaltene  Managementsoftware sowie das umfassende Spektrum an Digital Services, wie zum Beispiel die Unterstützung Smartcard-basierter Sicherheitslösungen. Die IGEL Remote Management Suite gestattet Frank Fleissgarten und seinen IT-Mitarbeitern die zentrale und übersichtliche Fernadministration sämtlicher IGEL-Modelle: „Dank der intuitiv gestalteten Managementkonsole von IGEL konnten wir für die verschiedenen Einsatzbereiche unterschiedliche  Konfigurationen erstellen. Die fertigen Einzel- bzw. Gruppenprofile können wir per Drag & Drop auf Neu- bzw. Ersatzgeräte übertragen. Auch die Firmware-Updates lassen sich mit der Managementlösung automatisiert und zeitgesteuert via ftp vornehmen.“ Die Einführung einer persönlichen Smartcard für jeden Mitarbeiter gestattete dem Verein eine genauere und sichere Abrechnung. Da alle von Borussia genutzten IGEL-Modelle ein integriertes Lesegerät besitzen, kann die Smartcard flächendeckend eingesetzt werden, um Zugriffsrechte zu vergeben, die Mitarbeiter eindeutig zu identifizieren und ihnen die getätigten Verkäufe letztendlich genau zuordnen zu können.

„Differenzen bei der Kassenabrechnung sind deutlich zurückgegangen“, bestätigt Frank Fleissgarten den gewünschten
Effekt. „Um Datenmissbrauch vorzubeugen, können wir über die Gruppen- und Einzelprofile genau festlegen, auf  welche Anwendungen die Mitarbeiter mit ihrer Smartcard Zugriff haben. Aushilfskräfte für die Spieltage können beispielsweise ausschließlich das Warenwirtschaftssystem nutzen. Die USBPorts der Thin Clients sind prinzipiell gesperrt.“

Schnelle Umsetzung
Ein enger Zeitplan stellte die Praxistauglichkeit der neuen Lösung auf eine harte Probe. Der erste Funktionstest erfolgte kurz vor dem Umzug in das neue Stadion. „Alles musste sehr schnell gehen“, erinnert sich Frank Fleissgarten. „Wir testeten drei Modelle unterschiedlicher Hersteller. Die IGEL Thin Clients erwiesen sich am schnellsten, stabilsten und am flexibelsten und waren außerdem sehr einfach zu bedienen. Die einfache Konfiguration der Geräte gewährleistete eine zügige Umstellung der vorgesehenen Arbeitsplätze. Testphase und Roll-out der ersten 75 Einheiten dauerten insgesamt nur zwei Monate. Heute betreiben wir etwa 150 IGEL-Geräte. Für neue Mitarbeiter stellen wir standardmäßig einen Thin Client bereit.“ Eine kleine technische Herausforderung stellte die Anbindung mehrerer Drucker je Ticketschalter dar. Um nicht von der Anzahl der Druckerports abhängig zu sein, wurden Dauer- und Tageskartendrucker, Laser- und Arbeitskartendrucker konsequent über das Netzwerk angeschlossen. Zwei neu installierte Print-Server stellen sicher, dass die Druckaufträge zuverlässig abgearbeitet werden.

Die Lösung
  • Anwendungsbezogener Einsatz von 150 IGEL Thin Clients der Serien CE Smart, LX Compact und LX Premium
  • Smartcard-Anmeldung: eindeutige Zuordnung der Verkäufe an den Kassenterminals zu den Verkäufern
  • Jährliche Einsparungen von über 60.000 Euro 


Kontinuierliche Ausweitung der Lösung

Die Migration auf eine Thin Client-basierte Infrastruktur war für Frank Fleissgarten ein durchschlagender Erfolg. An Wartungs- und Supportkosten spart der Verein jährlich rund 46.000 Euro im Vergleich zu einer PC-basierten Lösung ein. Gemeinsam mit den Hardware und Softwarekosten belaufen sich die Einsparungen auf etwa 60.000 Euro pro Jahr. Abzüglich der Investition für die neuen Citrix-Server rechnet der IT-Leiter mit einer Amortisation der Gesamtinvestition innerhalb eines Jahres. Die Zeitersparnis bei der täglichen  Administration lässt sich für Innovationen nutzen: Aktuell wird die Synchronisation von PDAs via Thin Clients umgesetzt und die Bildbearbeitungsmöglichkeiten werden weiter optimiert. Für besonders grafikintensive und mobile Aufgaben sind
momentan noch 30 PCs sowie etwa 20 Laptops im Einsatz.

Langfristig sollen jedoch alle Fat Clients ersetzt werden, um eine durchgängig einheitliche und zentral zu verwaltende Arbeitsplatzinfrastruktur zu erhalten. „Mit den IGEL Thin Clients haben wir eine zukunftssichere, wirtschaftliche und ergonomische Lösung aufbauen können, die sich perfekt in unsere neue Arbeitsumgebung einfügt und uns immer wieder neue Anwendungsbereiche und Prozessoptimierungen eröffnet. Ich bin sicher, dass wir mit leistungsstärkeren Thin Clients bald ganz auf PCs verzichten können.“
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