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Mi 08 Oktober 2008
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coop: Supportseitig unauffällig

Die coop eG modernisiert ihre IT-Arbeitsplätze. Die sukzessive Einführung von IGEL Thin Clients an Verwaltungs- und Logistikstandorten senkt die Administrations- und Support-Kosten des Unternehmens.

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Mit den deutschen Qualitätsmarken „Unser Norden“ und „Landklasse“ setzt die coop eG Akzente im hart umkämpften Lebensmittel-verkauf. 250 Mal ist die Genossenschaft in Nord- und Süddeutschland vertreten: mit der Verbrauchermarktkette sky und der SB-Warenhauskette plaza. Seit der Einführung einer neuen Warenwirtschaftslösung modernisiert das Unternehmen schrittweise auch seine IT-Arbeitsplätze. Dabei bilden Thin Clients eine effiziente, fernadministrierbare Alternative zu den support- und wartungs-intensiveren Arbeitsplatz-PCs.

Pilotprojekt in der Warenverwaltung

Als Grundvoraussetzung zur Einführung von Thin Clients betrieb coop bereits vor der Ablösung der selbst programmierten Warenwirtschaftslösung eine Server Based Computing-Architektur. Office- und Buchhaltungs-anwendungen wurden damit schon seit 2004 zentral bereitgestellt. Der Zugriff auf die Citrix Terminalserver erfolgte über PCs mit lokal installierter ICA Client-Software. Die Anwender arbeiten in der Zentrale in Kiel, in den Logistik- und Lagerstandorten Neu-Ulm und Güstrow bei Rostock sowie der Warenverwaltung in Tellingstedt bei Heide. „Die weiten Entfernungen zu den PCs waren hinsichtlich Wartungs- und Support-Kosten problematisch“, berichtet Thomas Vogel, Leiter IT-Systemtechnik bei der coop eG. „Allein für den Standort Tellingstedt fielen damals häufig bis zu fünf Servicefahrten pro Monat an, um die dortigen PCs zu administrieren.“ Ein Umzug der zentralen Warenverwaltung nach Tellingstedt bot eine willkommene Gelegenheit zur Neugestaltung der dortigen IT-Arbeitsplätze. „Da die PCs der Abteilung Warenverwaltung bereits veraltet waren, nutzten wir den Umzug nach Tellingstedt zur Modernisierung ihrer IT-Arbeitsplätze.“

Der Kunde
  • eingetragene Genossenschaft mit Schwerpunkt Lebensmittel-Einzelhandel
  • 9.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • 250 Standorte in Nord- und Süddeutschland mit teils großen Entfernungen


Modellprojekt in Tellingstedt

Auf der CeBIT 2006 informierte sich Thomas Vogel gemeinsam mit coop IT-Leiter Andreas Kreft am Stand des European Thin Client Forum1 über verschiedene Thin Client-Lösungen und Anbieter. Die Entscheidung fiel schließlich zugunsten des deutschen Herstellers IGEL Technology. „Für die Bremer IGEL sprachen zum einen kurze Support-Wege durch die geografische Nähe, zum anderen die umfangreiche und intuitiv gestaltete Administrationssoftware, die IGEL kostenfrei mitliefert“, erklärt Andreas Kreft. „Darüber hinaus lassen sich die Thin Clients einfach und komfortabel verwalten. Inklusive Management-Tool bot uns IGEL das beste Preis-/Leistungs-Verhältnis im Thin Client-Umfeld.“ Nach einer Teststellung bestellte coop erste 70 Geräte für die neue Warenverwaltung in Tellingstedt. Modellseitig entschied sich coop für die preisgünstige Smart-Serie IGEL LX Smart. Die Variante mit IGEL Flash Linux ist das derzeitige Standardgerät am Standort Tellingstedt. Ergänzend wurde auch die Modellvariante mit Windows® XP Embedded getestet, mit der sich Windows XP-zertifizierte Peripheriegeräte, wie zum Beispiel CD-ROM-Laufwerke, ohne Linux-Treiber ansteuern lassen.

Die Herausforderung
  • weniger Servicefahrten und Supportkosten im Rahmen der Einführung einer neuen Warenwirtschaftslösung
  • fernadministrierbare Alternative zu Desktop-PCs in den Außenstellen, später auch in der Zentrale


Hohe Akzeptanz für die „IGEL“
Die neue Warenwirtschaftssoftware x-trade, aber auch das bestehende SAP-System und die Office-Anwendungen stellt coop seinen Nutzerinnen und Nutzern via Citrix Program Neighborhood bereit. Auf deren Bildschirmen erscheinen die verschiedenen Anwendungen dann wie beim PC als lokale Windows-Programme. „Dass die Programme zentral auf dem Server laufen, bekommen die Anwenderinnen und Anwender gar nicht mit“, verdeutlicht Thomas Vogel, „denn die Arbeitsoberfläche entspricht ihrem gewohnten Windows-Desktop. Deshalb mussten wir auch keine Schulungen vornehmen.“ Einen wichtigen Vorteil der Thin Clients gegenüber den früheren PCs sehen die beiden IT-Manager in der höheren Sicherheit gegen Viren, Fehlbedienung und unautorisiert installierte Programme, die allesamt hohe Supportkosten nach sich ziehen. „Die Thin Clients besitzen keine Laufwerke, USB-Schnittstellen lassen sich komplett sperren oder nur für bestimmte Anwendungen freigeben. Unsere Thin Client-User wissen aber, dass die Arbeitsplätze aufgrund dessen viel stabiler laufen und deshalb ein unterbrechungsfreies Arbeiten erlauben. Da wir die Geräte von der Zentrale in Kiel aus fernadministrieren, können wir bei Supportfragen viel schneller reagieren als bisher. Sollte ein Thin Client einmal hardwarebedingt ausfallen, holt sich der User kurzerhand ein Ersatzgerät aus dem Schrank, schließt es an und kann nach dem Einschalten sofort wieder weiterarbeiten. Das ist ein großer Gewinn für die Produktivität. Ergonomisch gesehen profitieren die Anwenderinnen und Anwender vom geringen Platzbedarf der Thin Clients gegenüber dem PC sowie dem geräuschlosen Betrieb und der geringen Abwärme der lüfterlosen Endgeräte, was zu einem angenehmen Arbeitsklima in den Tellingstedter Büros führt.“

Fernadministration entlastet IT-Support
Für das fünfköpfige IT-Systemtechnik-Team bedeuten die IGEL Thin Clients eine deutliche Entlastung bei der Verwaltung der insgesamt 600 IT-Arbeitsplätze. „Tellingstedt ist supportseitig unauffällig geworden. Bei der zentralen IT-Hotline gehen nur noch vereinzelt Anfragen aus der Warenverwaltung ein. An dem ehemaligen Lagerstandort betreiben wir heute ausschließlich Thin Clients und einen Switch, der die Endgeräte über eine geschlossene Standleitung mit einer Bandbreite von 2 MBit/s sicher mit dem Kieler Rechenzentrum verbindet.“ Mit Einführung der IGEL Thin Clients hat sich am Standort Tellingstedt auch der Aufwand für die Wartung der lokalen Betriebssysteme stark reduziert. „Die im Lieferumfang der Thin Clients enthaltene Administrationslösung IGEL Remote Management Suite gestattet uns, die Firmware der Thin Clients von der Zentrale aus zu aktualisieren. Der zeitliche Aufwand hierfür ist in keiner Weise mit den regelmäßigen und zeitaufwändigen Servicepacks und Sicherheits-Patches vergleichbar, die wir vorher auf jeden einzelnen PC aufspielen mussten.“ Die aktuelle Citrix-Farm besteht aus 28 Blade-Servern, derzeit wird von Citrix Presentation Server 3 auf die Version 4.5 umgestellt.

Die Lösung
  • Pilot am Standort Tellingstedt: Roll-out von 70 IGEL LX Smart, weitere Standorte folgen
  • Fernwartung durch IGEL Remote Management Suite, hohe Sicherheit durch sperrbare USB-Schnittstellen
  • Ergebnis: 70 Prozent weniger Supportfälle am Standort Tellingstedt, bessere Ergonomie der IT-Arbeitsplätze


Ausweitung der Lösung geplant
Das Pilotprojekt in Tellingstedt wurde komplett intern organisiert. Nach drei Teststellungen, die etwa ein Vierteljahr dauerten, wurden die 70 neuen IT-Arbeitsplätze ausgerollt. „Der eigentliche Roll-out dauerte dank der guten Vorkonfigurierbarkeit der IGEL Thin Clients nur zwei Tage. Noch in Kiel wiesen wir den Geräten mithilfe des IGEL Remote Managers ihre Namen und Profile zu. Der Anschluss vor Ort erfolgte im Plug & Play-Verfahren. Einmal angeschlossen, holen sich die Geräte automatisch ihre Konfiguration ab und sind sofort einsatzbereit.“ Die Investition rechnet sich für coop schnell. Die Supportfälle in Tellingstedt haben um 70 Prozent abgenommen. Supportfahrten dorthin finden nur noch routinemäßig alle drei Monate statt. Nach den guten Erfahrungen mit dem Pilotprojekt beschloss coop, die Lösung auf die beiden Logistik- und Lagerstandorte Neu-Ulm und Güstrow auszuweiten. Inzwischen sind 30 Arbeitsplätze in Güstrow auf Thin Client-Betrieb umgestellt worden, in Neu-Ulm folgen 30 weitere Geräte. Die verbleibenden PCs in der Zentrale will man noch bis zum Ablauf ihrer Lebensdauer weiterbetreiben, danach ist ein Umstieg ebenfalls wahrscheinlich.“ Nach den positiven Erfahrungen empfindet IT-Leiter Andreas Kreft die Thin Client-Lösung von IGEL Technology als bevorzugtes Werkzeug, um Citrix effizient nutzen zu können. „IGEL bietet uns eine preisgünstige Lösung inklusive Management-Software, mit deren Hilfe wir den Aufwand auf der Anwenderseite so gering wie möglich halten können. Wir können unseren Usern damit eine hoch verfügbare Arbeitsplatzumgebung bereitstellen und eventuelle Probleme sehr schnell beseitigen. Die gesteigerte Produktivität in der Warenverwaltung kommt dem ganzen Unternehmen zugute.“

1)  ETCF, jetzt Arbeitskreis „Thin Client & Server Based Computing“ des BITKOM e.V.
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