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Mi 20 August 2008
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Athlon Car Lease Germany

Neue Freiräume schaffen: IGEL Thin Clients bei Athlon Car Lease Germany
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Den Fuhrpark und das Flottenmanagement den Profis überlassen und damit Freiräume für die eigenen Kernkompetenzen schaffen – von dieser grundlegenden operativen Entlastung profitieren die Kunden der Athlon Car Lease Germany. Die deutsche Tochter des in Europa führenden, niederländischen Unternehmens für Fuhrparkleasing betreut rund 21.000 Verträge und zählt damit zu den Branchenführern im gewerblichen Fuhrparkleasing und -management. Als entscheidende Voraussetzug für den weiteren Markterfolg betrachtet das Unternehmen technische Innovationen.

So führte Athlon Car Lease beispielsweise 2001 die erste Internetlösung für Autoleasing und Fuhrparkmanagement ein, um sämtliche Kommunikationsprozesse einfach, transparent und effizient online abzuwickeln. Aber auch intern wird gründlich optimiert. Die aktuelle Server Based Computing-Einführung gilt einer radikalen Vereinfachung der IT-Infrastruktur und deren Verwaltung. 15 Server, 90 Desktop-PCs und 50 Laptops weichen sukzessive einer zentral administrierbaren Architektur aus Terminalservern und wartungsfreundlicheren Thin Clients. „Das schnelle Firmenwachstum und die erforderliche Erweiterung der Computerumgebung führten zu einem drastischen Anstieg der Wartungs- und Administrationskosten“, schildert Hai Hendriks, Systemmanager bei Athlon Car Lease Germany, die Ausgangssituation. „Als besonders lästig empfanden wir den wachsenden Aktualisierungsaufwand für das Windows®-basierte Client/Server-Netzwerk mit seinen zahlreichen Updates und Security-Patches. Die in zunehmendem Maße heterogene Applikationslandschaft zeichnete sich ferner durch einen Wildwuchs an verschiedenen Programmversionen aus.“


Der Kunde
  • Deutsche Tochter des in Europa führenden, niederländischen Unternehmens für Fuhrparkleasing
  • Zählt mit rund 21.000 zu betreuenden Verträgen zu den führenden Unternehmen im gewerblichen Fuhrparkleasing und -management


Thin Clients wichtiger als Serverhardware 

Im September 2004 wurde das neue Konzept erstmals budgetiert. Planung, Test und Umsetzung erfolgten im Folgejahr in Zusammenarbeit mit der IT-Beratungsfirma K-iS Systemhaus, die auch den Anstoß zur Migration gegeben hatte und die ersten Testgeräte bereitstellte. Als wichtigste Bewertungskriterien nennt Hai Hendriks die Bedienbarkeit und das Management der Thin Clients. Nach einer mehrwöchigen Testphase entschied sich der Systemmanager für den deutschen Hersteller IGEL Technology. „Die einfache Konfiguration der von uns verwendeten IGEL LX Compact-Serie hat mir sofort zugesagt“, erinnert sich Hai Hendriks. „Nach nur 15 Minuten hatte ich mich ohne jegliche Thin Client-Erfahrung eingearbeitet, während bestimmte Modelle anderer Hersteller ein stundenlanges Studium von Handbüchern erforderten.“ Die Wahl der Modellvariante mit internem IGEL embedded Flash Linux lag laut Hai Hendriks nahe. „Für das von uns anvisierte Szenario bekamen wir das beste Preis-Leistungsverhältnis und eine intuitiv gestaltete Managementlösung. Mir persönlich war unter diesen Gesichtspunkten die Auswahl der Thin Clients viel wichtiger als die Serverhardware.“


Simple Handhabung und Verwaltung

Der deutsche Thin Client-Hersteller IGEL bot laut Hai Hendriks die meisten Stellschrauben zur nachhaltigen Senkung der Administrationskosten. „Nach dem Start laden sich die Thin Clients automatisch via ftp ihr zentral abgelegtes Profil herunter. Wir pflegen keine speziellen Userprofile. Mit der kostenfrei im Lieferumfang enthaltenen Managementsoftware IGEL Remote Management Suite lassen sich zudem auch Firmware-Updates einfach, automatisiert und sicher vornehmen. Der von IGEL bereitgestellte Fail Safe Updatemechanismus sorgt dafür, dass selbst ein unterbrochener Updatevorgang jederzeit wieder aufgenommen werden kann, ohne einen Servicefall zu riskieren.“ Die IGEL Thin Clients bei Athlon Car Lease Germany kommunizieren ausschließlich über das ICA-Protokoll mit der Serverfarm. Die Terminalserversoftware läuft zunächst noch in der 32-Bit-Version des Citrix Presentation Server 4.2 unter Windows® 2003 Server. Rund 40 Applikationen werden zentral bereitgestellt. Darunter Standardsoftware wie Microsoft® Office oder MindManager, aber auch branchenspezifische UNIX-Terminalprogramme wie beispielsweise die selbst entwickelte Autoleasing­software oder bestimmte CRM-Tools.


Die Herausforderung 
  • Drastische Vereinfachung der IT-Infrastruktur und deren Verwaltung
  • Senkung des Aktualisierungsaufwands 
  • Erhöhung der Verfügbarkeit und Flexibilität des Gesamtsystems


Anwender an Testphase beteiligt

Den späteren Anwendern ließ Hai Hendriks bereits beim Testen der neuen Lösung eine wichtige Rolle zukommen: „Während der Pilotphase sollten 70 bis 80 Prozent der User mindestens einen Tag mit einem Thin Client gearbeitet haben. Auf diese Weise ermittelten wir, welche Applikationen in Zukunft zentral bereitgestellt werden mussten. Gleichzeitig förderten wir damit die Userakzeptanz.“ Neben der höheren Verfügbarkeit bringt die Umstellung anwenderseitig noch einen weiteren Vorteil. Ingo Kubatschka, Projektverantwortlicher beim K-iS Systemhaus: „Zum Schutz der Infrastruktur haben wir die komplette Access Suite sowie Advanced Access Control mit Password Manager installiert.“
Nach einer ROI-Kalkulation startete das Projekt im November 2005 mit zwei Testservern und mehreren Applikationen. Ende Dezember wurden insgesamt 120 IGEL und die neue Serverhardware geordert. Mitte Februar begann der Roll-out. Zum Umzug der Haupterwaltung am 29. März 2006 waren die Thin Clients bereits zu 80 Prozent im Betrieb. Danach wurden rund 30 der insgesamt 50 Laptops durch IGEL Thin Clients ersetzt werden. „Viele Laptop-Anwender nutzen die Geräte nur für gelegentliche Bürotätigkeiten von zu Hause aus. Solche gelegentlichen Telearbeiten ermöglichen wir zukünftig via sicherem Zugriff vom heimischen PC aus.“


Die Lösung
  • Einführung einer Server Based Computing-Infrastruktur auf Grundlage von Citrix Presentation Server 4.2
  • 120 IGEL Thin Clients der Serie LX Compact ersetzen 90 Desktop-PCs und 30 Laptops
  • ROI binnen 26 Monaten


Schneller Return on Investment (ROI) 

Binnen 26 Monaten soll sich die Investition in die neuen Thin Clients und die Serverumgebung amortisiert haben. Letztere besteht aus vier Servern für die User und zwei für administrative Zwecke. Aktuell erfolgt die Umstellung auf Windows® 2003 Server x64. Anschließend soll die 64-Bit-Version des Citrix Presentation Server 4.0 eingeführt werden. PCs wird es in Zukunft nur noch etwa zehn geben. „Bei diesen Maschinen mit Spezialanwendungen ist kritisch abzuwägen, ob sie aus Kostengründen weiterhin lokal betrieben werden oder zentralisiert zu geringeren Administrationskosten und mit einer höheren Verfügbarkeit.“ Nach dem Abschluss des Roll-outs plant Hai Hendriks, auch externe Mitarbeiter mit IGEL Thin Clients auszurüsten. Auch hierfür kommen für den Systemmanager nur IGEL-Geräte in Betracht: „Während der Testphase habe ich wochenlang verschiedene Modelle unterschiedlicher Hersteller getestet. Würden einige dieser Hersteller einmal einen IGEL konfigurieren, dann wüssten sie, wie einfach Installation und Konfiguration von Thin Clients sein können.“
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