Zur Unterstützung neuer Geschäftsprozesse tauscht die DAK 5.000 Thin Clients gegen grafikstarke Geräte von IGEL aus. Große TFTs und Mehrbildschirmbetrieb machen die IT-Arbeitsplätze produktiver, Digital Services sorgen für Investitionsschutz.
Bremen, 14. Mai 2008 – Der bundesweite
Gesundheitsdienstleister DAK
tauscht bis zum Herbst 2008 5.000 seiner 13.000 Thin Clients gegen neue Geräte von IGEL Technology aus. Diese erste Phase eines umfassenden Modernisierungsprojekts geht auf eine Neugestaltung der Geschäftsprozesse zurück, in deren Rahmen auch neue Content- und Dokumentmanagementsysteme eingeführt wurden. Um die damit verbundenen Anforderungen an die IT-Arbeitsplätze erfüllen zu können, entschied sich die DAK zur sukzessiven Einführung der grafikstarken IGEL Thin Clients. Ein weiteres Argument für IGEL bildete die im Lieferumfang enthaltene Managementlösung. Die IGEL Remote Management Suite erlaubt neben der intuitiv gestalteten Thin Client-Verwaltung auch eine bandbreitensparende Firmware-Aktualisierung (Buddy-Update). Die restlichen 8.000 Thin Client sollen bis Anfang 2010 modernisiert werden.
Produktive Zwei-BildschirmarbeitsplätzeDie 5.000 neuen Thin Clients der IGEL LX Smart-Serie gestatten der DAK zeitgemäße Displayszenarien mit zwei simultan angeschlossenen 19-Zoll-Displays (Dualview) oder einem großen 22-Zoll-TFT. Die kundenspezifische DVI-Breitbildschirmauflösung von 1680x1050 Bildpunkten realisierte IGEL auf Anfrage. Die Filialen des Gesundheitsdienstleisters sind grundsätzlich mit Thin Clients ausgestattet. Das 22-Zoll-Szenario findet sich im gesamten Office-Bereich der DAK. Zwei-Bildschirmplätze kommen vorwiegend in der Rechnungsprüfung zum Einsatz, um beispielsweise eingescannte TIFF-Dateien und die Eingabemaske der Host-Applikation auf zwei Bildschirme zu verteilen.
Automatisierter Roll-out nach Standort: bis zu 100 Thin Clients pro TagDer Roll-out der 5.000 neuen Thin Clients wurde intern organisiert und erfolgt sukzessive nach Standort. Um die Dauer des Roll-outs und die damit verbundenen Produktivitätsausfälle der Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten, entwickelte IGEL für die DAK eine Autoregistrierungsfunktion, die inzwischen ein Standardfeature der IGEL Remote Management Suite darstellt. Noch während der Planungsphase kann die DAK damit die nötigen Gruppenprofile und Regeln für die Thin Clients erstellen. Die Zuordnung zu den jeweiligen Standorten erfolgt anhand ihres IP-Adressbereiches. Die Thin Clients werden mit Werkseinstellungen angeschlossen, melden sich am Managementserver an, erhalten automatisch die zur IP-Adresse passende Konfiguration und sind sofort einsatzbereit. Auf diese Weise rollt die DAK 100 Geräte und mehr pro Tag aus.
Hohe ZukunftssicherheitNeben den überzeugenden Grafikeigenschaften bieten die „kleinen IGEL“ auch ein breites Angebot an unterschiedlichen Zugriffswegen auf zentrale IT-Infrastrukturen. Neben dem für die Citrix-Umgebung elementaren ICA-Client nutzt die DAK zu Administrationszwecken auch das ebenfalls integrierte RDP-Protokoll. Darüber hinaus unterstützen sämtliche IGEL Thin Clients als Zukunftsoption auch virtuelle Desktops: Der Zugriff auf Citrix XenDesktop-Umgebungen erfolgt via integriertem Browser und ICA-Client. Mit den kommenden Firmwareversionen wird IGEL in alle Modelle eine weitere Funktion integrieren, um diese mit nur einem Klick in Citrix® XenDesktopTM-Appliances zu konvertieren. Zur effizienten Umsetzung von VMware VDI unterstützen die IGEL-Geräte ebenfalls einen passenden Broker-Client (VDM2 oder Leostream). Hinsichtlich der kommenden Gesundheitskarte sind optionale Smartcard-Reader erhältlich, welche die IGEL Thin Clients selbstverständlich unterstützen.
„Wir sind mit unserer Entscheidung zugunsten von IGEL sehr zufrieden“, erklärt Stefan Kraus, Gruppenleiter im Geschäftsbereich IT-Services der DAK. „Hard- und Software laufen sehr stabil und bieten uns vielversprechende Optionen für die Zukunft.“ Marco Raffel, Key Account Manager Healthcare bei IGEL freut sich ebenfalls über die konstruktive Zusammenarbeit mit der DAK. „Wir haben während des Projekts sehr viele gute Anregungen bekommen, wie wir große Installationen mit mehreren tausend Thin Clients noch effizienter ausrollen können. Das macht unsere Universal-Desktop-Strategie für Großunternehmen und Konzerne noch attraktiver und beweist, wie problemlos der Wechsel auf IGEL Thin Clients funktioniert.“