Öffentliche Einrichtungen und moderne Workspaces

Marco Raffel
Written by: Marco RaffelPublished: July 23, 2019

Viele Kommunen und Behörden arbeiten gerade an der Digitalisierung ihrer Prozesse. Vor allem beim direkten Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern spürt man die Effizienzsteigerung. Dabei stehen IT-Abteilungen unter großem Druck, denn sie sollen alle Elemente der Infrastruktur so ausrichten, dass sie der Erwartungshaltung der Mitbürger entsprechen.

Diese wiederum ist sehr hoch, denn sowohl Mitarbeiter als auch Besucher von öffentlichen Einrichtungen erhoffen sich die gewohnten Vorteile von digitalen Innovationen, die sie aus anderen Bereichen kennen. Immer mehr Menschen buchen beispielsweise ihren Flug per App – warum soll also eine Ummeldung oder eine Terminabsprache nicht genauso funktionieren? Lange Wartezeiten stoßen auf immer stärkere Ablehnung, allerdings ist die Digitalisierung im öffentlichen Bereich ungleich schwieriger als in anderen Sektoren. Oftmals wissen dies aber eben nur die IT-Verantwortlichen, die sich mit den Details beschäftigen müssen.

Alle Abläufe sollen den erhöhten Sicherheitsanforderungen des Public Sectors genügen (Stichwort: KRITIS & IT-Sicherheitsgesetz) und gleichzeitig die Angestellten sowie Beamten nicht überlasten. Zudem müssen Einrichtungen auf Forderungen der Belegschaft wie Heimarbeit oder mobiles Arbeiten eingehen. Da es sich in der Regel um Steuergelder handelt, sind die Ausschreibungsprozesse aufwendiger. Und schließlich führen neue Vorgaben zu Verpflichtungen, die in jedem Fall umgesetzt werden müssen.

Zudem verlangt die Tagespolitik nach Veränderung. Seit Juni stehen fünf Milliarden Euro für die Digitalisierung von Schulen durch neue Fördermittel des Digitalpakt Schule bereit. Nur ein Beispiel, in denen Einrichtungen schnell Projekte vorantreiben sollten – ansonsten verfallen die Finanzhilfen. Neben der Bürokratie geht es aber auch um nachhaltige Planung, denn die Investitionen dürfen nicht zum Flaschenhals werden. Neuanschaffungen müssen einfach zu verwalten sein und dürfen keine versteckten Folgekosten enthalten.

Verwaltung und Behörden kennen Vorteile von VDI

Fast alle öffentlichen Einrichtungen sollten damit rechnen, dass ihnen ähnliche Herausforderungen bevorstehen. Die meisten Organisationen haben deshalb schon vor einiger Zeit auf Desktop Virtualisierung (VDI) umgestellt. Dies vereinfacht die Verwaltung der Arbeitsplätze ungemein. Außerdem können Compliance-Vorgaben leichter durchgesetzt werden. IGEL und seine Partner bringen den Public Sector auf die nächste Stufe, da Geräte über den normalen Lebenszyklus hinaus genutzt werden können.

Durch das IGEL OS in Verbindung mit der Universal Management Suite (UMS) vereinfacht sich die Administration. Viele Kunden von IGEL managen so bis zu zehntausend Remote-Endpoints problemlos mit nur einem IT-Administrator. Besonders spannend ist zudem die Kombination von Microsoft Azure und Windows 7. Denn Microsoft hat angekündigt, dass Windows 7 ab 2020 nicht mehr upgedated wird – es sei denn, man virtualisiert es in der Microsoft Cloud.

Die Themen Administration und Planbarkeit sind essenziell wichtig – denn hier droht in öffentlichen Einrichtungen oft das böse Erwachen. Durch unkoordinierte Updates kommt es zu Komplikationen und Komponenten müssen manuell aufeinander abgestimmt werden. Schulen, Behörden oder Rathäuser können aber nicht einfach neues Personal einstellen oder Überstunden anordnen. Stattdessen können Systeme dann schlichtweg nicht mehr genutzt werden.

IGEL verfügt unter anderem über Firmware-Integrationen mit führenden Sicherheitspartnern wie DriveLock, Gemalto (Thales), SecurEnvoy und vielen mehr. Die Softwareentwicklung findet komplett in Deutschland statt und macht die Bremer zum perfekten Partner. Viele Stadtverwaltungen und Behörden vertrauen auf IGEL – speziell, da man alles daran setzt, auch für kommende Herausforderungen passende Lösungen zu bieten.

Viele IT-Entscheider scheuen sich trotzdem vor Umstellungen. Allein durch die Ransomware-Angriffe der letzten Jahre sind im Bereich Government die Bedenken nochmals gewachsen. Doch genau hier zeigen sich erneut die Vorteile von VDI, da Maschinen innerhalb von Sekunden neu aufgesetzt werden können. Mit IGEL arbeiten Geräte im Read-only-Modus, sodass eine umfangreiche Verseuchung ganzer Netzwerke beinahe unmöglich ist. Außerdem hat das IGEL OS mehrere Sicherheitsfeatures bereits integriert und ist grundlegend auf maximalen Schutz abgestimmt bzw. eingestellt. (Security-by-Design / Default).

Fazit

Egal, ob Bürgerbüro in einer Außenstelle oder Landesverwaltung mit unterschiedlichen Sicherheitsfreigaben und großer Mitarbeiterzahl: Digitalisierung eröffnet viele Potenziale. Wichtig ist es, die bestehende Infrastruktur richtig in die virtuelle Welt zu überführen oder an den passenden Stellen zu erweitern. Neben neuen Technologien verändern sich auch die gesetzlichen Vorgaben.

Mit IGEL ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Neue Vorgaben, Cloudmigration oder Integration neuer Peripherie-Hardware sind kein Problem, im Gegenteil: Als führender Anbieter kann IGEL das Ökosystem flexibel anpassen und sicher stellen, dass die Digitalisierung für den Kunden keine Sackgasse ist.

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